ZfgK 2018-03 Titel

Als Reaktion auf die Finanzkrise haben die europäischen und nationalen Gesetzgeber in den letzten Jahren zahlreiche regulatorische Standards zur Verbesserung der Widerstandsfähigkeit der Institute sowie einen geordneten Abwicklungsmechanismus für den Krisenfall auf den Weg gebracht. Mittlerweile ist die Umsetzung in den Instituten im Wesentlichen erledigt. Zudem laufen die bei der Einführung 2014 gewährten Übergangsphasen für die CRR Kapital- und Liquiditätsanforderungen im Jahr 2018 weitgehend aus. Darüber hinaus wurde bereits beim G 20 Gipfel im November 2010 gefordert, dass jeder Marktteilnehmer, jedes Produkt und jeder Finanzplatz angemessen beaufsichtigt werden sollen. In Europa und in Deutschland erreicht diese umfassende Beaufsichtigung mit Anwendung der MiFID II und der MiFIR ab Januar 2018 ihren Höhepunkt.

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ZfgK 2018-05 Titel

Nach Jahren intensiver Diskussion wurde im Dezember 2017 die Einigung zur Vollendung der Basel-III-Reformen verkündet. Die damit einhergehende Reform der Ansätze zur Berechnung risikogewichteter Aktiva (RWA) ist für Banken nicht nur mit Aufwänden bei der Umsetzung, sondern auch mit weitreichenden Herausforderungen und strategischen Implikationen verbunden. Durch die Reform, die von einigen auch „Basel IV" genannt wird, werden sich für viele Geschäftsmodelle Auswirkungen ergeben, unabhängig davon, ob Banken aktuell interne Modelle oder Standard ansätze nutzen.

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BP 2018-02 Titelseite 100pixUmsetzungslösungen für Finanzinstitute

Die Neufassung der MaRisk 2017 (Rundschreiben 09/2017 (BA)) wurde am 27.10.2017 veröffentlicht und wirft einige Fragen auf: Was kommt mit der MaRisk-Novelle auf Finanzinstitute zu? Was bedeutet eigentlich Risikokultur? Was soll sich in der Unternehmenskultur ändern? Was hat Risikokultur mit Governancekultur und letztendlich Ethikkultur zu tun? Welche praktischen Lösungen gibt es für Finanzinstitute?

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bum 2018-01 TitelStandpunkte aus der Politik

Hemmt die Regulierung der Fortschritt der Banken bei der Digitalisierung? Diese Frage hat die Redaktion allen Fraktionen des Deutschen Bundestags gestellt. In der Zeit der Suche nach einer Regierungsbildung sahen sich zur Beantwortung dieser Frage nur CDU/CSU, FDP und SPD imstande. Die Redaktion bringt ihre Stellungnahmen in alphabetischer Reihenfolge nach Fraktionsnamen. Die Schnitt - mengen sind bei dieser Thematik allerdings hoch: Die Bankenregulierung war und ist notwendig. Sie muss aber künftig deutlich stärker als bisher differenzieren, um gleiche Wettbewerbsbedingungen für alle Anbieter zu erhalten und insbesondere regionale Kreditinstitute nicht zu benachteiligen. Das bedeutet auch mehr Regulierung für Fintechs. Darin sind sich die drei Fraktionen einig. Die FDP warnt auch bei der Fintech-Regulierung vor Einheitslösungen – der unterschiedlichen Geschäftsmodelle wegen, aber auch, um die innovativen Unternehmen nicht zu vertreiben. Als Vorbild könnte die britische Sandbox-Regulierung für Neugründungen dienen. Das kommt der SPD-Forderung sehr nahe, die Fintechs der Aufsicht durch die BaFin zu unterstellen, im Gründungsprozess jedoch eine vereinfachte Aufsicht zu praktizieren. Die CDU/CSU-Fraktion betont dabei, dass Banken und Fintechs gleichermaßen für Datenschutz und Sicherheit sorgen müssen. Auch die Fähigkeiten der Aufsicht in Sachen Digitalisierung und IT-Sicherheit gelte es deshalb zu stärken.

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ZfgK 2017-20 Titel 100pix

Qualifizierte und zuverlässige Manager sind entscheidend für gute Unternehmensführung, diese Erkenntnis hat sich besonders seit der Finanzkrise nicht zuletzt bei den Aufsehern gefestigt. Im Bereich Bankenaufsicht der Europäischen Zentralbank stellt die Überwachung der Qualifikation und Zuverlässigkeit von Leitungsorganen eine Schlüsselaufgabe dar. Die Autorin geht auf das von der EZB angewendete Verfahren ein und erläutert die fünf Kriterien, die Mitglieder des Leitungsorgans erfüllen müssen, um als qualifiziert und zuverlässig erachtet zu werden.

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bum 2017-10 TitelBank und Technik

Regtechs machen sich auf, um Finanzdienstleister und andere Unternehmen mit innovativer Technik bei den Themen Regulierung und Compliance zu unterstützen – meist jedoch noch beschränkt auf einzelne Prozesse. Einer Untersuchung der TME zufolge steht die BaFin diesen Ansätzen zwar interessiert, aber eher abwartend gegenüber. Die Regtechs ihrerseits beklagen zu geringe Zusammenarbeit mit den Regulatoren. Das wiederum lässt Banken zurückhaltend reagieren – schließlich können sie es sich nicht leisten, Prozesse zu implementieren, die nicht mit den Aufsichtsbehörden abgestimmt sind. Das Interesse und die Zukunftserwartungen für die Branche sind gleichwohl hoch. Denn ohne innovative Lösungen werden die Anforderungen in Sachen Compliance künftig vielleicht nicht mehr zu erfüllen sein.

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ZfgK 2017-18 Titel

Anfang September dieses Jahres hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) einen finalisierten neuen Leitfaden zur Risikotragfähigkeit vorgelegt. Ein aktualisiertes Papier des SSM-Leitfadens wird für Anfang 2018 erwartet. Vor diesem Hintergrund geben die Autoren einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen im Thema Risikotragfähigkeitsrechnung auf nationaler und auf europäischer Ebene. Eine Herausforderung sehen sie – insbesondere für die von der Europäischen Zentralbank (EZB) überwachten Institute – darin, ihre aktuell implementierten Risikotragfähigkeitskonzepte an die geänderten Rahmenbedingungen anzupassen und dabei den Unterschieden der Konzepte von BaFin und der EZB gerecht zu werden. Bei der Ableitung des neuen Zielbildes mahnen sie eine aktive Einbindung der Entscheidungsträger an, um die Akzeptanz der neuen Prozesse und Verfahren für die Überwachung und Entscheidungsfindung sicherzustellen.

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ZfgK 2017-06 Titel 100pix

Viele Regulierungs- und Aufsichtsprojekte laufen über längere Zeiträume und sind teilweise in mehrere Phasen eingeteilt. So arbeiten der Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht sowie die Europäische Union und die EBA aktuell an weitreichenden Vorgaben zur Überarbeitung der bankaufsichtsrechtlichen Offenlegungspflichten der Säule III, deren Anfänge schon rund drei Jahre zurückreichen. Dem Gesamtprojekt schreiben die Autoren erhebliche Auswirkungen auf Umfang, Inhalt und Frequenz der Offenlegung der Institute zu. Sie stellen die aktuellen Papiere der Aufsichtsbehörden vor und analysieren die Auswirkungen auf die Datenverfügbarkeit und Systemlandschaft der betroffenen Institute. Dass Investitionen in die Verbesserung der Prozesse und die IT notwendig sein werden, sehen sie als gesichert an. Sie erhoffen sich in den Instituten aber eine stärkere Wertschätzung der generierten steuerungsrelevanten Informationen und deren Nutzung in der Praxis.

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bum 2017-03 TitelRegulierung

Der Verbraucherschutz hat sich durch die Umsetzung der Wohn­immobilienkreditrichtlinie einer KPMG Umfrage zufolge aus Anbie­tersicht bestenfalls teilweise verbessert. Dafür war der personelle Aufwand für die Umsetzung enorm, die Bearbeitungszeiten sind gestie­gen und im Gegenzug wurden Pro­duktvarianten reduziert. Die Aus­sagen, dass die Kreditzusagen stark rückläufig seien, werden durch die Umfrage jedoch nur teil­weise bestätigt. Die mittlerweile beschlossene Nachbesserung des Umsetzungsgesetzes greift die Kri­tik der Branche nur teilweise auf. Vor allem bleibt es bei der recht­lichen Unsicherheit darüber, wie eine „wahrscheinliche" Rückzah­lung zu definieren ist.

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ZfgK 2017-03 Titel 100pix

Kreditwesen aktuell

Regulatorische Themen bleiben für die Kreditwirtschaft ein Dauerthema. Wie in den Vorjahren betrachten die Autorinnen die regulatorischen Vorhaben in Deutschland, Europa und international. Allein auf nationaler Ebene sprechen sie dabei elf Vorhaben an, die in einem mehr oder weniger weiten Umsetzungsstadium sind. Aber auch auf europäischer und internationaler Ebene sehen sie die zuständigen Gremien auch weiterhin aktiv. Dass Themen wie die Unternehmenskultur, die Governance und der Verbraucherschutz auf der Agenda weit oben stehen, halten sie angesichts neuer technologischer Entwicklungen, etwa bei den Zahlungsdiensten, auf digitalen Marktplätzen für die Kreditversorgung oder bei der Vermögensanlage, für gerechtfertigt.

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DieBank 2017-02 Titel 100pixMREL-Anforderungen an Banken spezifiziert

Mit dem in der EU entwickelten MREL-Konzept soll sichergestellt werden, dass Institute im Fall ihres Scheiterns neben ausreichenden Eigenmitteln zur Deckung entstandener Verluste auch über hinreichend hohe qualifizierte Verbindlichkeiten verfügen. Diese sollen zur Deckung weiterer Verluste bzw. zur Rekapitalisierung des Instituts genutzt werden können. Das TLAC-Konzept verfolgt grundsätzlich das gleiche Ziel, weicht aber in einigen wichtigen Punkten vom MREL-Konzept ab, sodass hier die  Notwendigkeit einer Angleichung besteht, um Institute nicht in Teilen widersprüchlichen Normen auszusetzen.

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ZfgK 2016-13 Titel

Die Harmonisierung der Bankenaufsicht in Europa ist in den Augen von SSM-Vize-Chefin Sabine Lautenschläger durchaus fortgeschritten. Insbesondere die Vereinheitlichung des SREP nennt sie als Positivbeispiel. Zur Weiterentwicklung dieses laufenden Aufsichtsprozesses macht sie den Vorschlag, die Erwartung der Aufseher an das Kapitalniveau einer Bank nicht nur in Form einer verbindlichen Anforderung zu formulieren, sondern darüber hinaus auch eine Empfehlung auszusprechen, in der Erkenntnisse aus hypothetischen Szenarien verarbeitet werden. Weiteres Verbesserungspotenzial macht sie zudem bei der bisher uneinheitlichen Umsetzung der CRD IV in das nationale Recht der Mitgliedsstaaten aus. Den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit sieht Lautenschläger hier als die Grenze für eine Harmonisierung an. Und macht dabei aber das Kriterium der Systemrelevanz zum maßgeblichen – im Gegensatz zum Kriterium der Größe. Schließlich sei „too many to fail" ebenso ein Problem wie „too big to fail".

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CRP 2016 05-06 TitelEin Überblick auf die neuen Regelungen seit 21.03.2016 mit Blick auch auf die Finanzanlagen- und Versicherungsvermittler.

Die Vorgaben der Wohnimmobilienkreditrichtlinie führen zu einer grundlegenden Reform des in Deutschland geltenden Kreditrechts, die nach den europäischen Vorgaben bis zum 21.03.2016 umzusetzen waren. Dabei strahlen viele der zivilrechtlichen Neuerungen in den aufsichtsrechtlichen Bereich aus. Insbesondere die neugefasste Unterscheidung zwischen sog. Immobiliar-Verbraucherdarlehen und Allgemeinen-Verbraucherdarlehensverträgen hat der Gesetzgeber im aufsichtsrechtlichen Bereich in eine neue Erlaubnispflicht gegossen. Auf die im Jahr 2007 eingeführte Erlaubnispflicht für Versicherungsvermittler des § 34d GewO und die 2013 mit dem Finanzanlagenvermittler- und Vermögensanlagegesetz in-Kraft-getretene Erlaubnispflicht für die Vermittlung von Finanzanlagen des § 34f GewO folgt nunmehr die Erlaubnis für Immobiliardarlehensvermittler des § 34i und § 34j GewO.

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ZfgK 2016-09 Titel

Das Referendum zum Verbleib in der EU oder zum Austritt spaltet Großbritannien in zwei Lager, auch quer durch die beiden Regierungsparteien der vergangenen Jahrzehnte. Ob sich in den verbleibenden knapp acht Wochen bis zur Abstimmung noch eine klare Tendenz abzeichnen wird, lässt sich auch nach der grundsätzlichen Unterstützung durch den Oppositionsführer noch nicht sagen. Je näher der Termin für das Votum rückt, umso intensiver suchen Befürworter und Gegner nach den entscheidenden Argumenten, um die Stimmung der Bevölkerung zu beeinflussen. Der Autor erörtert zunächst wichtige Vor- und Nachteile eines Austritts für beide Seiten und schildert dann an der möglichen Prozedur für ein geordnetes Austrittsverfahren die etwait enttäuschten Erwartungen der Beführworter eines Austrittes. Ob mit oder ohne feste Regelung für einen möglichen Austritt ist sein Fazit klar: Ein Brexit hätte für alle Beteiligten, sprich für Großbritannien wie für die verbleibenden EU-Staaten, weit mehr Nach- als Vorteile.

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FP 2015-11-12 Titel 100pixAuswirkungen der Rechtsprechung zu Verbraucherkrediten auf Firmenkredite

In einer Grundsatzentscheidung vom 13.05.2014, XI ZR 405/12, hat der Bundesgerichtshof eine Klausel in einem Verbraucherkreditvertrag, nach der der kreditgebenden Bank ein Bearbeitungsentgelt zustand, für unwirksam erklärt. Diese Rechtsprechung hat er in weiteren Entscheidungen bestätigt (XI ZR 170/13 vom 13.05.2014; XI ZR 348/13 vom 28.10.2014 und XI ZR 17/14 vom 28.10.2014). Dies hat zu erheblichen Rückforderungsansprüchen der Verbraucher gegen die Kreditinstitute geführt (siehe z. B. Die WELT vom 29.01.2015: Deutsche Bank erstattet Kunden 400 Mio. €). Streitig ist, ob und ggf. inwieweit die Entscheidungen des BGH auch auf Klauseln über Bearbeitungsentgelte in Kreditvereinbarungen mit Unternehmern zu übertragen sind. Die Instanzgerichte beurteilen dies unterschiedlich. Eine Entscheidung des Bundesgerichtshofes zu dieser Problematik steht noch aus.

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DieBank 2015-10 Titel 100pixQualifying Securitisation

Die Errichtung eines Markts für qualitativ hochwertige Verbriefungen ist eines der Kernanliegen, das im Rahmen der Initiative der Europäischen Kommission zur Schaffung einer Kapitalmarktunion kurzfristig umgesetzt werden soll. Politik und Marktakteure erhoffen sich hiervon die Revitalisierung des Verbriefungsmarkts in Europa und einen besseren Zugang für den Mitelstand zum Kapitalmarkt. Damit soll eine Erleichterung und Diversifizierung der Kapitalbeschaffung erreicht sowie mittelbar die Förderung von Wachstum und Beschäftigung gesichert und auf eine breitere Basis gestellt werden.

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DieBank 2015-09 Titel 100pixRegulatory Office

Über die steigende, kaum noch überschaubare Komplexität der regulatorischen Anforderungen wird in Banken ebenso geklagt wie über die immensen Umsetzungskosten, die die Institute zu tragen haben. Dennoch scheint kein Ende der Regulierungsflut absehbar. Vor diesem Hintergrund wird es immer wichtiger, dass Banken – auch kleine und mittlere – sich darauf konzentrieren, einen adäquaten Managementansatz zu entwickeln, um mit der stetig wachsenden Fülle und Komplexität regulatorischer Anforderungen umzugehen. Der Königsweg zum effizienten und effektiven Management der Anforderungen hat drei Komponenten: eine wirkungsvolle Governance, einen integrierten Managementprozess und eine zentrale Kordinationsstelle – ein Regulatory Office.

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CRP 2015 05-06 Titelseite 100pixDarstellung wesentlicher Änderungen und Umsetzung in die Bankpraxis

Seit dem 01.11.2007 ist die Europäische Finanzmarktrichtlinie „MiFID“ (Market in Financial In-strument Directive ) in Kraft und hat für eine weitgreifende Vereinheitlichung der regulatorischen Anforderungen bez. der Erbringung von Wertpapierdienstleistungen in Europa gesorgt. Nachdem diese Richtlinie so seit nunmehr mehr als sieben Jahren gültig ist, steht eine umfassende Überarbeitung dieses Regelwerks auf der europäischen gesetzgeberischen Agenda.

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ZfgK 2014-18 Titel 100pixRedaktionsgespräch mit Raimund Röseler

Die Vorbereitungen der europäischen Bankenaufsicht zur Veröffentlichung der Ergebnisse zum Asset Quality Review und Stresstest laufen aus Sicht von Raimund Röseler in engem Kontakt zwischen der EZB, der BaFin und der Kreditwirtschaft. Sein Haus sieht der Exekutivdirektor Bankenaufsicht dabei im ganz normalen Rahmen der Entscheidungsvorbereitung in den  (Diskussions-) Prozess eingebunden, auch wenn die letztendliche Entscheidung bei klärungsbedürftigen Sachverhalten der EZB obliegt. Mit Blick auf das Schwerpunktthema dieses Heftes bescheinigt er den neuen Wettbewerbern der Kreditwirtschaft im Redaktionsgespräch durchaus das Potenzial, mit neuen Geschäftsmodellen die Struktur der hiesigen Bankenlandschaft grundlegend zu verändern. Bei der aufsichtsrechtlichen Behandlung der neuen Anbieter legt er aber Wert da­rauf, dass die Mitspieler in diesem Geschäft die gleichen Regeln einhalten wie die Banken auch.

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FP 2014-05-06 Titel 100pixRegelmäßige Datenpflege im laufenden Geschäftsbetrieb zur Erfüllung aufsichtsrechtlicher Anforderungen und Unterstützung der Vertriebsprozesse.

Die Anforderungen, die sich aus dem laufenden Geschäftsbetrieb für jedes Kreditinstitut ergeben, haben in der Vergangenheit stetig zugenommen. Um den vielfältigen Bedürfnissen der jeweiligen Geschäftspartner, der Kreditinstitute selbst, nicht zuletzt aber auch der Bankenaufsicht gerecht zu werden, ist eine umfassende Unterstützung durch eine leistungsfähige IT-Ausstattung unabdingbar. Diese umfasst neben einer zeitgemäßen Hardwarearchitektur auch eine entsprechende Software, mit der die unterschiedlichsten Geschäftsvorfälle korrekt abgebildet und effizient abgewickelt werden können.

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ZfgK 2014-06 Titel 100pixDie Erfahrungen hoher Inflationsraten haben seit den siebziger Jahren weltweit einer regelbasierten mittel- und langfristig ausgerichteten Geldpolitik zum Durchbruch verholfen und die Unabhängigkeit der Notenbanken tendenziell gestärkt. Bis zur Finanzkrise 2008 bescheinigt der Autor dieser Ausrichtung eine erfolgreiche Politik, und auch in den Krisenjahren 2008 und 2009 sieht er die Geldpolitik der Notenbanken durchaus noch im Rahmen ihres Mandates. Seither registriert er aber einen verstärkten politischen Druck auf die Notenbanken. Mit Blick auf die EZB wie auch andere wichtige Notenbanken klingt sein Fazit ernüchternd: "Nicht nur in der jüngsten Krise sind ordnungspolitische Prinzipien immer mehr der politischen Kurzfristorientierung und einem politischen Ultra-Pragmatismus gewichen".

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