CRP 2017 01-02 Titel 100pixCompliance-Kultur – Einbindung in Strategie und Führung der Bank

Derzeit existiert in Deutschland keine allgemein gültige Legaldefinition des Begriffs „Compliance". Der Begriff „Compliance" ist abgeleitet aus dem englischen „to comply with" und kann mit „etwas erfüllen", „etwas einhalten" oder auch „sich nach etwas richten" übersetzt werden. Der bundesdeutsche Gesetzgeber verlangt von Wertpapierdienstleistungsunternehmen, dass diese eine dauerhafte und wirksame Compliance-Funktion einrichten (§ 33 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 WpHG i. V. m. Satz 3). Mit derselben Rechtsvorschrift werden die Wertpapierdienstleistungsunternehmen verpflichtet, angemessene Grundsätze aufzustellen, Mittel vorzuhalten und Verfahren einzurichten, die sicherstellen, dass das Unternehmen und seine Mitarbeiter den Verpflichtungen des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) nachkommen. Was unter dem Begriff „Compliance" zu verstehen ist, ist in § 33 WpHG explizit nicht geregelt.

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DieBank 2016-10 Titel 100pixRegulierung

Während der Schwerpunkt der europäischen Finanzmarktregulierung in den letzten Jahren auf dem Bankensektor lag, wendete sich die EU-Kommision nun auch dem Kapitalmarkt zu. Durch eine stärkere Integration der europäischen Kapitalmärkte will sie die Finanzierungsbedingungen im Binnenmarkt verbessern, um Wachstum und Beschäftigung in Europa zu fördern. Aber könnte die Kapitalmarktunion letztlich doch am Brexit und dem Abtritt des renommierten britischen Finanzmarktkommissars Jonathan Hill scheitern? Der vorliegende Beitrag gibt einen Überblick über den bisherigen Stand zur Schaffung einer europäischen Kapitalmarktunion und einen Ausblick auf die möglichen Auswirkungen des Brexit auf das europäische Großprojekt.

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ZfgK 2016 18 Titel

Schwerpunkt TSI

Bei allem Lob für die Arbeit an einem neuen Ordnungsrahmen für die Finanzmärkte hat der Autor auch die verbleibenden Hürden im Blick. So befürchtet er angesichts der öffentlichen und privaten Verschuldung in einigen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union eine Beeinträchtigung des Wachstumspotenzials. Und auch den Abbau der notleidenden Kredite in den Bilanzen der europäischen Banken identifiziert er als dringliche Aufgabe. Als wichtigen Beitrag zur Entschärfung der Probleme stuft er den langfristig angelegten Aktionsplan Kapitalmarktunion ein, von dem er sich bis in den Bereich der kleinen und mittleren Unternehmen hinein einen Abbau der Hemmnisse zwischen anlagesuchenden Investoren und kapitalsuchenden Unternehmen erhofft. Zu den erfolgversprechenden Einzelmaßnahmen rechnet er nicht zuletzt auch eine Wiederbelebung des europäischen Verbriefungsmarktes durch ein gleichermaßen transparentes wie beaufsichtigtes Qualitätsprodukt.

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CRP 2015 09 10 Titelseite 100pxWelche Auswirkungen ergeben sich aus den aufsichtsrechtlichen Anforderungen an das Beratungsprotokoll, auf die Arbeit der Compliance-Funktion und die Compliance-Organisation eines Instituts?

Prüfung von Beratungsprotokollen nach WpHG – Welche Anforderungen ergeben sich aus § 34 Abs. 2a WpHG und wie wirken sich diese auf die Arbeit des Compliance-Beauftragten aus? Welche Rechtsnormen sind maßgeblich und tangieren die Überwachungshandlungen der Compliance-Funktion? Wie wirken sich Kontroll- oder Prüfungsfeststellungen in Beratungsprotokollen aus?

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DieBank 2015-06 Titel 100pixLiquiditätsmanagement

Ab Oktober 2015 gilt sie, die LCR – die Liquidity Coverage Ratio. Dahinter verbirft sich eine neue Anforderung an Banken, welche die kurzfristige Widerstandskraft des Liquiditätsprofils stärken soll. Doch was anfänglich eher wie eine Fingerübung erschien, erweist sich im Negativrenditeumfeld als echte Herausforderung. Dieser Beitrag gibt einen Ausblick auf die Renditesituation an den Staatsanleihemärkten, wirft die Frage auf, welches Rentenuniversum noch investierbar ist, und untersucht, wie der Ertrag im LCR-Kontext gesteigert werden kann.

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DieBank 2015-02 Titel 100pixAnatomie des Risikos

Das Risiko-Universum hat sich in der jüngeren Vergangenheit erkennbar ausgedehnt. Durch eine stärkere weltweite Vernetzung von Banken und ihren Kunden, durch eine Vielzahl neuer regulatorischer Anforderungen sowie durch eine geänderte Risikolandkarte und subjektive Risikowahrnehmung werden an professionelle Risikomanager erhebliche Anforderungen gestellt.  Dadurch wird die Risikofunktion im Unternehmen deutlich aufgewertet. Der Beitrag stellt zehn Thesen zum Risikomanagement der Zukunft auf.

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DieBank 2014-10 Titel 100pixCompliance

Menge und Umfang regulatorischer Anforderungen für Banken steigen exponentiell: Wurde das Regelwerk Basel II noch auf 350 Seiten zusammengefasst, zählt der Entwurf für Basel III schon über  4.500 Seiten. Die Personalbereiche der Banken treffen die regulatorischen Anforderungen an Vergütungssysteme besonders hart: Anforderungen sind auf verschiedene Gesetze und Verordnungen verteilt und kaum vollständig und widerspruchsfrei umzusetzen.

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BP 2014-04 Titelseite 100pixPraxisvorschläge zur Umsetzung des neuen § 25c KWG

Zukünftig haben die Geschäftsleiter der Kreditinstitute im Rahmen ihrer Gesamtverantwortung für die ordnungsgemäße Geschäftsorganisation nach § 25 c Abs. 3a S. 1 KWG dafür Sorge zu tragen, dass die Interne Revision in angemessenen Abständen, mind. aber vierteljährlich, an die Geschäftsleitung berichtet. Dasselbe gilt mit Blick auf die Konzernrevision gem. § 25 c Abs. 3b S. 2 Nr. 3 g KWG für die Geschäftsleiter des übergeordneten Unternehmens im Rahmen ihrer Gesamtverantwortung für die ordnungsgemäße Geschäftsorganisation der Gruppe. Zudem muss die Berichterstattung jeweils auch an das Aufsichts- bzw. Verwaltungsorgan erfolgen.

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gi 2014 02 Titel 100pxPhysisch und virtuell.

Geldinstitute können sich beim Thema Bankensicherheit niemals ausruhen. Getrieben von anhaltend neuen Angriffsszenarien reicht es nicht, mit Kriminellen Schritt zu halten. Sie müssen versuchen immer einen Schritt voraus zu sein. Dabei dürfen sich Banken nicht nur auf virtuelle Sicherheitsmaßnahmen versteifen, denn physische Attacken gilt es ebenso abzuwehren.

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DieBank 2014-03 Titel 100pixCompliance

Mit Inkrafttreten der neuen Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) zum 1. Januar 2014 ist u. a. durch neue Anforderungen an die Compliance-Funktion auch der Verbraucherschutz insbesondere im Zusammenhang mit dem Kreditwesen in den Fokus der Aufsicht geraten. Vor diesem Hintergrund kommt der Einrichtung und Implementierung einer Compliance-Funktion, die sich im Schwerpunkt mit Rechts- und Compliance-Risiken im Kreditgeschäft befasst, eine besondere Rolle zu.

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BM 2013-09 Titel 100pixGeldwäscheprävention

Bei nahezu allen Geschäftstätigkeiten sind Kreditinstitute gemäß Geldwäschegesetz (GwG) dazu verpflichtet, bestimmte unternehmensbezogene Daten ihrer Geschäftspartner zu erheben und die Identität des wirtschaftlich Berechtigten zu ermitteln. Diese  Auskünfte dürfen sie jetzt auch von Auskunfteien beziehen.

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Bum_2013-05_Titel_100pixAnlageberatung

Das Mitarbeiter- und Beschwerderegister hat den Praxistest der ersten Monate gut gemeistert, so Karl-Burkhard Caspari. Fünfeinhalb Monate nach dem Start wurden der BaFin bereits 5 000 Kundenbeschwerden gemeldet. Auch erste Häufungen konnten bereits festgestellt werden. Bisher gab es keinen Anlass, Verwarnungen auszusprechen oder den Einsatz von Mitarbeitern zu untersagen. Caspari warnt aber: Anlageberater und Vertriebsbeauftragte müssen auch weiterhin damit rechnen, dass die Aufsicht ihre Anlageempfehlungen beziehungsweise Entscheidungen in der Vertriebssteuerung hinterfragt.

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ITBuVs_2013-01_Titel_100pixWie Banken und Versicherungen Kundendaten rechtskonform verwerten

Finanzdienstleister verfügen über Unmengen an Geschäfts-, Kunden- und Transaktionsdaten. Mit Technologien wie Big Data und Cloud Computing können sie den stetig anschwellenden Informationsstrom durchleuchten und wertvolle Anhaltspunkte für die gezielte Kundenansprache gewinnen. Doch nicht alles, was die Technik möglich macht, ist auch erlaubt: Das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) gestattet es Unternehmen nur unter bestimmten Voraussetzungen, Kundendaten zu sammeln und zu analysieren.

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ZfgK_2013-03_Titel_100pixNicht zuletzt infolge der Finanzmarktkrise spielt Compliance in Kreditinstituten eine zunehmend wichtigere Rolle. Der Autor will dieses Thema allerdings nicht auf Wirtschaftskriminalität oder Kartellverstöße beschränkt wissen. Er beschreibt Compliance vielmehr als Summe aller organisatorischen Vorkehrungen eines Instituts, um ständig und wirksam ein rechtskonformes Verhalten des Unternehmens sowie der für das Unternehmen handelnden Personen zu gewährleisten. Besondere Bedeutung kommen dabei dem Compliance-Officer und der organisatorischen Verankerung zu. Obwohl die Einführung von Systemen zur Einhaltung von Verhaltensmaßregeln in vielen Unternehmen auf Widerstände stößt, kann – so das Fazit des Autors – sehr schnell auch ein deutlich messbarer betriebswirtschaftlicher Nutzen entstehen, etwa in Form von Kosteneinsparungen.

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BP_2012-10_Titelseite_100pixVoraussetzungen für die Qualifikation sowie die Aufgaben der Compliance-Beauftragten

Am 30.12.2011 wurde die  WpHG-Mitarbeiteranzeigeverordnung (WpHGMaAnzV)2 im Bundesgesetzblatt3 verkündet. Hierbei handelt es sich um eine Verordnung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zur Regelung der Einzelheiten, die Wertpapierdienstleistungsunternehmen bei der Erfüllung ihrer Pflichten nach § 34d des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) zu beachten haben.

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ITBuVs_2012-03_Titel_100pixSich den neuen Herausforderungen stellen

Datenschutz in den IT-Abteilungen von Banken hat seit jeher einen hohen Stellenwert. Ständig „up-to date" zu sein, ist eine Pflicht den Kunden gegenüber. Doch es gibt neue gesetzliche Rahmenbedingungen für die Kundenansprache über einzelne Kommunikationskanäle. Diesen neuen Herausforderungen gilt es sich zeitnah zu stellen.

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ZfgK_2011-20_Titel_100pixEine Neufassung im KWG verpflichtet Kreditinstitute, umfangreiche Maßnahmen zur Vermeidung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung und sonstiger strafbarer Handlungen umzusetzen. Wie die Autoren aufzeigen, verlangen die Vorgaben des § 25 c KWG im Rahmen ihres Risikomanagements einerseits die Einhaltung der Anforderungen des KWG und andererseits die Beachtung der Beschränkungen des Datenschutzes. In ihrem Überblick erklären die Autoren die Neuregelung, zeigen Lösungsansätze auf und geben Handlungsempfehlungen für die praktische Umsetzung der neuen Rechtspflichten.

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BP_2011-06_Titelseite_100pixAnmerkungen aus aufsichtsrechtlicher Sicht zu praktisch relevanten Themenfeldern

Seit dem 01.01.2011 ist das Rundschreiben 4/2010 (WA) – Mindestanforderungen an die Compliance-Funktion und die weiteren Verhaltens-, Organisations- und Transparenzpflichten nach §§ 31 ff . WpHg für Wertpapierdienstleistungsunternehmen – kurz: Macomp2 – in Kraft. Mit ihm sollen – insbesondere durch das Modul BT 1 – ComplianceFunktion und ComplianceBeauftragte in den Banken, Sparkassen und Finanzdienstleistungsinstituten gestärkt werden.

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die bankErweiterte Pflichten gemäß § 25C KWG

Durch das Gesetz zur Umsetzung der Zweiten E-Geld-Richtlinie,1 das zugleich das Kreditwesengesetz (KWG) ändert, werden die den Banken abgeforderten Maßnahmen zur Verhinderung von Straftaten einmal mehr ausgeweitet. Die Umsetzung der neuen Regelungen wird in der Praxis außerdem durch die Verwendung unbestimmter Rechtsbegriffe – wie der „sonstigen strafbaren Handlungen“ – kompliziert. Die zusätzlich vorgeschriebene Schaffung einer „zentralen Stelle“ beim Geldwäschebeauftragten, die auch die Pflichten zur Verhinderung der sonstigen strafbaren Handlungen wahrnehmen soll, erfordert auch in organisatorischer Hinsicht Zusätzliches. Die Umsetzung der neuen Vorgaben soll bis Ende 2011 abgeschlossen sein.

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BankPraktikerNach den Macomp ist die Compliance-Funktion auf dem Weg zum Vorstandswerkzeug für Risikosteuerung im Wertpapiergeschäft

Die BaFin stellt den Instituten erstmals ein “einheitliches Regelwerk” zur Verfügung, das sie beachten müssen, wenn sie Wertpapiergeschäfte gegenüber Kunden erbringen. Dessen volle Bezeichnung „Mindestanforderungen an Compliance und die weiteren Verhaltens-, Organisations- und Transparenzpflichten nach §§ 31 ff. WpHG (MaComp)“ kann kaum behördlicher formuliert werden.

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