Zeitschrift für das gesamte KreditwesenIm Verlauf der Finanzkrise ist zu Recht die Modellhörigkeit vieler Marktteilnehmer kritisiert worden. Und viele Praktiker wie auch Aufsichtsinstanzen haben ausdrücklich davor gewarnt, die eingesetzten Verfahren im Bankgeschäft weiterhin mehr oder weniger ungeprüft zu nutzen. Auf leistungsfähige Modelle verzichten zu wollen, wird freilich bei aller Nachdenklichkeit über Fehlentwicklungen der Vergangenheit nicht ernsthaft diskutiert, und auch ein Verzicht auf die Verwendung der oft recht komplizierten internen Modelle steht nicht zur Disposition. Die Modellentwicklung und -validierung ist aus Sicht der Autoren ein wichtiger, komplexer Prozess in einer Bank und als solcher von der Revision zu prüfen. Sie beschreiben, wie dieser Modellentwicklungs- und -validierungsprozess typischerweise abläuft, wie er zu überprüfen ist und welchen Herausforderungen sich die interne Revision dabei gegenübersieht.

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Zeitschrift für das gesamte KreditwesenViele Unternehmen kennen ihre Kunden recht genau – zum Teil aus den Erfahrungen langjähriger Geschäftsbeziehungen. Aber wie geht man mit aktuellen „Problemkunden“ um? Verfolgt man beispielsweise eine einheitliche Mahn- und Beitreibungsstrategie? Und welche Ansätze lassen sich für eine individuelle Mahnbearbeitung bei gleichzeitiger Kundenbindung ableiten? Der Autor skizziert die Erfolgsfaktoren in der gezielten Mahnbearbeitung und plädiert entschieden für die Nutzung flexibler Prozesse, die eine möglichst differenzierte Behandlung der einzelnen Kundensegmente ermöglichen.

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Banken & SparkassenAdäquate Status-Auswertung durch die Identifizierung negativer Liquiditätsüberhänge

Die akute Liquiditätskrise in den Tagen und Wochen nach der Insolvenz von Lehman Brothers im Herbst 2008 hat die Bedeutung von Liquidität für Finanzinstitute allgemein und Banken insbesondere gezeigt. Normalerweise haben Banken immer erhebliche Laufzeitrisiken in Kauf genommen, wenn sie sich kurzfristig refinanziert haben, um langfristig Geschäfte zu finanzieren. Die Medien haben jede Gelegenheit wahrgenommen, um Banken diese Kurzsichtigkeit vorzuwerfen.

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Zeitschrift für das gesamte KreditwesenFür den Autor ist die Gesamtlage klar: Die mit der dezentralen Aufstellung der Genossenschaftsbanken verbundene Stabilität im Markt führt zu stabilen Erträgen und damit im Ergebnis auch zu regelmäßigen Steuereinnahmen des Fiskus. Dafür reklamiert er für die Bankengruppe als Steuerzahler zumindest Anspruch auf eine wettbewerbsneutrale Ausgestaltung und Anwendung der Steuerregelungen. Ungleich und damit ungerecht behandelt sieht er die Ortsbanken freilich bei Verschmelzungen nach dem Körperschaftsteuergesetz, bei der steuerlichen Behandlung des Outsourcing, bei der Umsatzsteuer und bei der Bankenabgabe – Letzteres übrigens ganz in Einklang mit seinem Kollegen aus dem Sparkassenlager.

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