Regulierung

Brüssel, 20.02.2018 (Reuters) - Bundesfinanzminister Peter Altmaier fordert vor den nächsten Schritten bei der Bankenunion einen EU-weiten Abbau der Gefahrenposten in den Bilanzen der Geldhäuser.

Digitalwährung

Berlin, 15.02.2018 (dpa) - Die Mehrheit der Menschen in Deutschland weiß mit dem Begriff Bitcoin etwas anzufangen, aber nur eine sehr kleine Minderheit hat schon praktische Erfahrungen mit der Digitalwährung gesammelt. Das ist das Ergebnis einer am Donnerstag veröffentlichten repräsentativen Umfrage, die der Branchenverband Bitkom in Auftrag gegeben hat. Rund zwei Drittel (64 Prozent) der Befragten gaben an, dass sie schon einmal etwas von Bitcoin gehört haben. Nur vier Prozent haben Bitcoin bereits erworben oder genutzt.

Währungsmarkt

Dubai, 15.02.2018 (Reuters) - Die Zentralbank in Saudi-Arabien baut ihr Geschäft im Kryptowährungsbereich aus. Sie schloss eine Kooperation mit dem US-Unternehmen Ripple, das eine Cyberdevise und eine dazugehörige Blockchain-Technologie anbietet, über die Banken Zahlungsdienstleistungen abwickeln können, wie die Behörde des Landes mitteilte. Das Pilotprogramm sei weltweit das erste seiner Art, das von einer Zentralbank unterstützt werde. Für die saudiarabischen Banken bedeute dies, dass sie Gelder kostengünstiger, schneller und transparenter in andere Länder verschieben könnten, fügte Ripple hinzu.

Bundesbank-Studie

Frankfurt/Main, 14.02.2018 (dpa) - Bargeld bleibt trotz aller technischen Neuerungen das beliebteste Zahlungsmittel der Bundesbürger. «Die Liebe der Deutschen zum Bargeld (...) ist ungebrochen», stellte Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele am Mittwoch in Frankfurt fest.

Europa

Berlin, 30. Jan (Reuters) - Bundeskanzlerin Angela Merkel bleibt offenbar beim deutschen Nein zu einer gemeinsamen Sicherung der Bankeinlagen in Europa. Sie habe in einer Unions-Fraktionssitzung am Dienstag erklärt, dass sich an der Position der Bundesregierung nichts geändert habe, sagte ein Teilnehmer der Sitzung. Es solle erst über eine gemeinsame Einlagensicherung gesprochen werden, wenn es zu einer Reduzierung der Bankenrisiken auf nationaler Ebene gekommen sei. Merkel reagierte damit auf Zeitungsberichte, wonach sich die Position der Bundesregierung in der Frage verändert habe.

Einen solchen Kurswechsel gebe es nicht, sagte Merkel dem Sitzungsteilnehmer zufolge. Die Regierung habe sich "keinen Millimeter" von ihrer bisherigen Position wegbewegt.

Europäische Währungsunion

Berlin/Brüssel, 17.01.2018 (dpa) - Angesichts der Risiken für eine neue Finanzkrise fordern deutsche und französische Ökonomen grundsätzliche Reformen in der Eurozone. «Die Europäische Währungsunion hat nach wie vor erhebliche Schwächen, ihre institutionelle und finanzielle Architektur ist instabil», heißt es in einem Papier, das am Mittwoch in Berlin vorgestellt wurde.

Geldpolitik

Frankfurt, 15.01.2018 (Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) wird auf ihrer Ratssitzung kommende Woche wahrscheinlich an ihrer ultralockeren Ausrichtung ohne Abstriche festhalten. Die Währungshüter bräuchten mehr Zeit, um die wirtschaftlichen Aussichten für die Euro-Zone und vor allem die künftige Entwicklung der Gemeinschaftswährung abzuschätzen, sagten drei mit der Situation vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters.

Europäischer Rechnungshof

Brüssel, 16.01.2018 (dpa) - Die zentrale Aufsicht über mehr als 100 systemrelevante Banken in Europa weist nach einem Bericht des Europäischen Rechnungshofs Mängel auf. Bei der für die Kontrolle zuständigen Europäischen Zentralbank (EZB) fehlten objektive Kriterien zur Beurteilung, wann eine Bank sich in einer Krisensituation befinde, erklärten die Rechnungsprüfer am Dienstag in Luxemburg. Die EZB habe sich zudem geweigert, einige vom Rechnungshof angeforderte Dokumente und Unterlagen herauszugeben. Dadurch sei es letztlich nicht möglich gewesen, die Effizienz des EZB-Krisenmanagements umfassend einzuschätzen.

Konjunktur

Stuttgart, 4. Januar 2018. Die Geschäfte im deutschen Mittelstand laufen so gut wie seit Jahren nicht, zeigt das aktuelle Mittelstandsbarometer von Ernst & Young. 61 Prozent der Unternehmen sind derzeit uneingeschränkt zufrieden mit der Geschäftslage – das ist der höchste Wert seit dem Jahr 2004, als diese Studie erstmals durchgeführt wurde. Gerade einmal 7 Prozent der Unternehmer klagen über eine eher schlechte Geschäftsentwicklung.

Kreditmarkt

Berlin, 2.1.2018 (dpa) - Die deutschen Genossenschaftsbanken haben 2017 mehr Darlehen vergeben. Das Kreditvolumen der Volks- und Raiffeisenbanken an Privat- und Firmenkunden erreichte nach vorläufigen Berechnungen 551 Milliarden Euro, das sind 5,4 Prozent mehr als im Vorjahr, wie der BVR am Dienstag mitteilte.

BI im Gespräch

S 07 02 07 BVR 05122017 01231Seit 1. Januar 2018 ist Marija Kolak Präsidentin des BVR. Die BI traf sie zum Interview. Dabei ging es um die Rolle des BVR und die anstehenden Herausforderungen für die Genossenschaftliche FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken.