Zahlungsverkehr

Frankfurt/Main, 16.01.2019 (dpa) - Die ING Deutschland und weitere Banken kehren dem Online-Zahlungsdienstleister Paydirekt als Eigner den Rücken. ING Deutschland und weitere sogenannte Poolbanken wie die HypoVereinsbank, Santander oder die Targobank hätten ihre Anteile zum 31. Dezember 2019 aufgekündigt, bestätigte ING Deutschland der dpa am Mittwoch. Zuvor hatte das Finanz-Blog «finanz-szene.de» darüber berichtet. Man wolle den Kunden allerdings auch zukünftig die Zahlung über Paydirekt anbieten, hieß es. Dafür würden nun verschiedene Möglichkeiten erörtert. Zudem gebe es Verhandlungen über einen Verkauf etwa an die Anteilseigner Deutsche Bank und die Commerzbank.

Fintechs

BERLIN/MÜNCHEN (dpa-AFX) - Die Berliner Smartphone-Bank N26 hat sich von Investoren weitere 300 Millionen US-Dollar (261 Mio. Euro) gesichert. Damit steige die Gesamtbewertung des Fintech-Unternehmens auf 2,7 Milliarden Dollar, teilte die Gesellschaft am Donnerstag in Berlin mit. Unter den Investoren sind der staatliche Investmentfonds GIC aus Singapur und der amerikanische Wagniskapital-Fonds Insight Venture Partners.

Damit verbunden sind auch Veränderungen in Aufsichtsräten der Gruppenunternehmen

Frankfurt am Main, 02.01.2019 – Seit 1. Januar 2019 leiten Uwe Fröhlich und Dr. Cornelius Riese gemeinsam als Co-Vorstandsvorsitzende die DZ Bank. Sie folgen auf Wolfgang Kirsch, der wie geplant zum Jahresende 2018 in den Ruhestand getreten ist. Uwe Fröhlich widmet sich in seiner neuen Funktion insbesondere der Ausrichtung der Verbund- und Geschäftsbankaktivitäten der DZ Bank AG, während Cornelius Riese primär die Konzernsteuerung und die Weiterentwicklung der Holding-Funktion verantwortet.

BI im Gespräch

07 10 BVR 041218 03584Im November 2018 gab der BVR-Verbandsrat den Startschuss für die Entwicklung einer Strategieagenda zur Unterstützung der Genossenschaftsbanken, „Genossenschaftlich Zukunft gestalten" heißt das Motto. Doch was hat es damit auf sich? Der gesamte BVR-Vorstand – Marija Kolak, Gerhard Hofmann sowie Dr. Andreas Martin – blickten im Gespräch mit der BI-Redaktion auf die zukünftigen Aufgaben.

IT

Berlin/Karlsruhe, 17.12.2018 – Volksbanken und Raiffeisenbanken werden den Vertrauensdienst YES in ihren zentralen Authentifizierungsservice integrieren. Den dafür notwendigen Vertrag hat der genossenschaftliche IT-Dienstleister Fiducia & GAD IT AG am Freitag, 14. Dezember 2018, unterzeichnet. Damit fallen künftig für die genossenschaftlichen Bankkunden viele zeitaufwendige Registrierungen, Anmeldungen sowie die Legitimation im Internet weg. Ab Mai 2019 soll die Lösung zur Verfügung stehen.

Teambank AG

Alexander Boldyreff wird die Leitung der TeamBank AG zum 1. April 2019 an Frank M. Mühlbauer übergeben. Der Aufsichtsrat hat Frank M. Mühlbauer in seiner Sitzung vom 14. Dezember 2018, vorbehaltlich der Zustimmung der Finanzaufsicht, zum Vorstandsvorsitzenden der TeamBank AG bestellt.

Bild fuer Kurzmeldung 14 BVR 041218 496514.12.2018 UPDATE – Anfang Dezember stellte sich der BVR-Vorstand den Fragen der BI-Redaktion. Thema war vor allem die Strategieagenda, denn das Jahr 2019 wird unter dem Zeichen der strategischen Weiterentwicklung der genossenschaftlichen FinanzGruppe stehen. Oberstes Ziel der Strategiearbeit ist die Unterstützung der Genossenschaftsbanken bei der eigenverantwortlichen Sicherung ihrer nachhaltigen Wirtschaftlichkeit.

EU

Berlin, 21.11.2018 (Reuters) - Die Bundesregierung legt einem Medienbericht zufolge erstmals konkrete Pläne für einen Umbau des Krisenfonds ESM zu einem Europäischen Währungsfonds vor. Demnach soll der Fonds eine neue Kreditlinie erhalten, die auch wirtschaftlich solide Länder in Anspruch nehmen können, ohne Reformen umsetzen zu müssen, berichtet die Wochenzeitung "Die Zeit" am Mittwoch vorab. Sie beruft sich auf ein Arbeitspapier des Bundesfinanzministeriums, das mit dem Kanzleramt abgestimmt sei. Die Voraussetzungen für Kredite seien allerdings streng. Die betroffenen Länder müssten mit einem "asymmetrischen ökonomischen Schock außerhalb ihrer politischen Kontrolle" konfrontiert sein.

EU

Brüssel, 31.10.2018 (Reuters) - Die EU-Ländern haben Vorschläge der EU-Kommission zum Abbau von Problemkrediten abgemildert. Sie einigten sich am Mittwoch darauf, Geldhäusern mehr Zeit einzuräumen, um Rückstellungen für neue ausfallgefährdete Darlehen zu bilden. Sie sollen nun binnen drei Jahren abgesichert werden, anstatt der von der EU-Kommission vorgeschlagenen zwei Jahre. Zudem sollen die neuen Auflagen erst später in Kraft treten als bislang vorgesehen. Das EU-Parlament muss den Plänen noch zustimmen.

Geldpolitik

Frankfurt, 25.10.2018 (Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) will sich nur langsam von ihrer ultralockeren Geldpolitik verabschieden. Die Währungshüter bekräftigten am Donnerstag nach der Zinssitzung in Frankfurt, zunächst die vor allem in Deutschland umstrittenen Anleihenkäufe bis zum Jahresende einzustellen, sofern der konjunkturelle Aufschwung nicht abreißt. Im Oktober wurde das monatliche Kaufvolumen bereits auf 15 Milliarden Euro halbiert. Aber auch nach dem eigentlichen Ende der Transaktionen will die EZB die Einnahmen aus fällig werdenden Titeln noch für längere Zeit in Anleihen reinvestieren.

Strategie

Frankfurt, 19.10.2018 (Reuters) - Die DZ Bank treibt Finanzkreisen zufolge den Verkauf von Teilen ihrer Krisentochter DVB voran. Der Veräußerung der Luftfahrt- und Eisenbahnportfolien solle bald abgeschlossen werden, sagten zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Mögliche Bieter seien die japanische Bank Mitsubishi UFJ Financial Group (MUFG), die japanische Finanzgruppe Orix und die australische Macquarie-Gruppe, die alle bereits in der Flugzeugfinanzierung aktiv sind. Einer der Insider sagte, die zum Verkauf stehenden Teile des Luftfahrt-Potfolios seien weniger als eine Milliarde Euro wert.