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Erfolgreiche Fusion mit der Volksbank Dinslaken eG / Erneut gutes Jahresergebnis der Volksbank / Dirk Bottermann, Reinhard Buchmann, Herbert Eickelkamp, Rainer Lemm und Carolin Schröer als Aufsichtsrat wiedergewählt / Volksbank zahlt vier Prozent Dividende plus Bonus / Vortrag „E-Mobilität" von Frank Mund (Präsident des Verbandes des Kfz-Gewerbes Nordrhein-Westfalen e.V.)

WESEL, 24.05.2019 – „Rund ein Jahr ist seit der Fusion der Volksbank Rhein-Lippe eG mit der ehemaligen Volksbank Dinslaken eG vergangen. Wir haben die Zeit genutzt und unsere damals gestellten „Hausaufgaben" erledigt. Wir haben die Bewährungsprobe der „Bankenehe" mit Bravour bestanden.

Unser Ziel ist es auch weiterhin, den Mitgliedern und Kunden ein qualitativ und quantitativ noch besseres Angebot zu bieten. Gleichzeitig wollen wir die versprochene Wettbewerbs- und Leistungsfähigkeit unserer Volksbank Rhein-Lippe dauerhaft sichern und zum Nutzen der Kunden weiter ausbauen." so Dirk Bottermann, Aufsichtsratsvorsitzender der Volksbank in seiner Begrüßung. Auch die Mitarbeiter sind im letzten Jahr zusammengewachsen.

Seit 2008 hat die Volksbank mehr als 2.800 neue Mitglieder oder Bankteilhaber gewonnen. Bundesweit steigerten die Genossenschaftsbanken seit 2008 ihre Mitgliederzahl um mehr als zwei Millionen Menschen. Diese Zuwächse sind auch darauf zurückzuführen, dass die Volksbank Rhein-Lippe eG nicht das Ziel hat, maximale Profite zu erwirtschaften, sondern als Genossenschaft den höchstmöglichen Nutzen für ihre Mitglieder anstrebt.

„Die Volksbank hat erneut einen ordentlichen Gewinn erwirtschaftet – der Jahresüberschuss nach Steuern beträgt 2,2 Millionen Euro. Deshalb sind wir zufrieden mit dem Jahresergebnis 2018 und zahlen eine attraktive Dividende von vier Prozent plus einen Bonus von 0,5 Prozent." Claus Overlöper, Vorstandsmitglied der Volksbank Rhein-Lippe eG, hatte am Dienstag, 21. Mai 2019 erfreuliche Nachrichten zu verkünden. In der Niederrheinhalle Wesel hörten 560 Mitgliedervertreter und Gäste, dass diese positive Entwicklung auf die solide Ausrichtung des regionalen Finanzdienstleisters zurückzuführen ist. Die Volksbank Rhein-Lippe eG als verlässlicher Partner der privaten und mittelständischen Kunden in Dinslaken, Hamminkeln, Hünxe, Voerde und Wesel: Das war und ist das Erfolgsrezept.

Die Forderungen an Kunden sind um ca. 26 Millionen Euro auf 1,042 Millionen Euro angestiegen. Darüber hinaus hat die Bank auch im Jahr 2018 Darlehen an ihre Verbundpartner vermittelt und zwar 213 Millionen Euro. Die Gesamtsumme der insgesamt betreuten Kundenkredite – aus eigenen Mitteln zuzüglich der vermittelten Darlehen – ist somit um ca. 37 Mio. Euro angestiegen und betrug zum 31.12.2018 1.255 Millionen Euro. „Diese Zahlen stehen unter anderem für unternehmerische Investitionen, die vor Ort Arbeitsplätze schaffen und sichern, und die heimische Wirtschaft wettbewerbsfähig halten. Und diese Zahlen stehen für die Kreditvergaben an Privatkunden zur Erfüllung des Traums vom neuen Eigenheim oder auch die Modernisierung und energetische Sanierung von älteren Ein- und Mehrfamilienhäusern ermöglicht." erläuterte Overlöper.

Trotz der Niedrigzinsphase steigen auch die Kundeneinlagen weiter an. Das Kundenanlagevolumen stieg insgesamt auf 1.664 Millionen Euro. Darüber hinaus wurden 663 Millionen Euro insbesondere als Investmentanlagen bei der Union Investment, Guthaben bei der R+V-Versicherung sowie bei der Bausparkasse Schwäbisch Hall angelegt.
Zum guten Ergebnis der Genossenschaftsbank im Jahr 2018 trugen auch die Aktivitäten der Tochtergesellschaft Volksbank Immobilien Niederrhein mit 160 vermittelten Objekten mit einem Volumen von 32 Millionen Euro bei.

In seiner Rede ging Overlöper auch auf den geplanten Neubau eines Verwaltungsgebäudes in Friedrichsfeld ein, für das vor einer Woche der Bauantrag eingereicht wurde und noch in diesem Jahr der erste Spatenstich erfolgen soll. Die Baukosten werden bei ca. 17 Millionen Euro liegen, die überwiegend in den Auftragsbüchern von Unternehmen und Handwerkern in der Region landen werden.

Ulf Lange (Vorstandsmitglied) informierte in seiner Rede die Besucher darüber, dass Digitalisierung und Nähe kein Widerspruch sind. Die Volksbank Rhein-Lippe eG stellt die Kundenerwartungen in den Mittelpunkt. Jeder Kunde entscheidet selber, welchen Kontaktweg er nutzen möchte – von digital beim Online-Banking über den telefonischen Kontakt zum ServiceTeam bis hin zur persönlichen Beratung in einer der 16 Bankstellen vor Ort in Dinslaken, Hamminkeln, Hünxe, Voerde und Wesel. Die Volksbank investiert sowohl in ihre Technik – im Herbst 2019 wird die Umstellung auf ein neues EDV-System erfolgen - als auch in die Neugestaltung ihrer Bankstellen. 2019 werden die Filialen in Wesel-Obrighoven und Hamminkeln-Brünen umgebaut und modernisiert.

Dirk Bottermann (Voerde), Reinhard Buchmann (Wesel-Obrighoven), Herbert Eickelkamp (Hamminkeln), Rainer Lemm (Voerde-Friedrichsfeld) und Carolin Schröer (Hamminkeln-Dingden) wurden erneut in den Aufsichtsrat gewählt.

Ende Januar 2020 werden Gerd Hüsken und Gerhard Wölki aus dem Vorstand der Volksbank Rhein-Lippe eG ausscheiden und sich in den wohlverdienten Ruhestand verabschieden. Für beide war es also die letzte Vertreterversammlung, an der sie teilnahmen. Der Aufsichtsratsvorsitzende Dirk Bottermann bedankte sich bei Hüsken und Wölki für ein unentwegt hohes Engagement für die Entwicklung der Volksbank und ihren hohen Sachverstand. „Ein in der heutigen Zeit oft abhanden gekommenes Werteverständnis war immer die Grundlage ihres Denkens und Handelns." so Bottermann. Seit dem 1. April 2019 verstärkt Marc Indefrey das Vorstandsgremium der Volksbank. Indefrey hat sich in den zurückliegenden Jahren gezielt auf die zusätzlichen Aufgaben als Vorstand vorbereitet, sowohl durch die Übernahme von verantwortungsvollen Aufgaben in der Bank, als auch durch den Besuch entsprechender Seminare. Indefrey stellte sich den Vertretern und Gästen kurz vor und ging sowohl auf seinen Berufsweg als auch auf persönliche Dinge ein.

Im Anschluss an den offiziellen Teil hielt Frank Mund, Präsident des Verbandes des Kfz-Gewerbes Nordrhein-Westfalen e. V. einen Vortrag zum Thema „E-Mobilität im Spannungsfeld zwischen Ökonomie und Ökologie". Mund erläuterte, dass in die Bewertung der Vorteile der E-Mobilität im Vergleich zu anderen Antriebsarten viele verschiedene Aspekte einzubeziehen sind. Feststeht, dass der Automarkt in Deutschland sich verändert und weiter verändern wird. Neben der E-Mobilität werden Wasserstoff und synthetische Kraftstoffe an Bedeutung gewinnen.


Weitere Informationen:
Karin Kunze
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www.volksbank-rhein-lippe.de