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STUTTGART, 03.05.2019 – In einem weiter schwierigen Marktumfeld und anhaltend ungünstiger Rahmenbedingungen in Folge der Niedrigzinsphase verzeichnet die genossenschaftliche PSD Bank RheinNeckarSaar eG ein erfolgreiches Geschäftsjahr. Eine gute Ertragslage ermöglicht eine deutliche Steigerung des Eigenkapitals.

In der privaten Wohnbaufinanzierung legten die Geschäftsabschlüsse moderat zu. „Der Konkurrenz- und Margenkampf ist im standardisierten Baufinanzierungsgeschäft anhaltend hoch und wir achten sehr stark auf ein ertragsorientiertes Wachstum", so der Vorstandsvorsitzende Stefan Bender in seinen Ausführungen.

Rund 70 Prozent der Bilanzsumme, die im abgelaufenen Geschäftsjahr die 2 Mrd. Euro-Grenze überschritten hat (2,028 Mrd. EUR), beläuft sich auf das Kreditgeschäft mit Kunden und Mitgliedern. Die daraus resultierenden Risiken tendieren, wie auch schon in der Vergangenheit gegen Null. Dies zeigt ein Bewertungsergebnis aus dem Kreditgeschäft, das sich auf niedrigstem Niveau befindet.

Überaus profitabel ist die Bank auch im Kundenanlagegeschäft. So konnte die Strategie der Stärkung des Provisionsgeschäftes in 2018 erfolgreich fortgeführt werden. Der Provisionsüberschuss konnte mit 2,2 Mio. EUR mehr als verdoppelt werden. Neben einem starken Wertpapier- und Fondsgeschäft trugen dazu Einnahmen aus neuen Giromodellen bei. „Trotz unsicherer Kapitalmärkte haben unsere Kunden das Vertrauen in unsere Beratung. Wir empfehlen eine breite Streuung der Vermögensanlagen und dazu gehört im aktuellen Umfeld auch eine gewisse Aktienquote, um Kapital zu erhalten," erläutert Bender.

Auch die Mitgliederbasis der Bank wurde weiter gestärkt. Erstmals hatte die Bank Ende 2017 die Zeichnung weiterer Genossenschaftsanteile zugelassen (bis zu zehn Anteile à 100 Euro). Weit über die Hälfte der 105.120 Kunden der Bank haben sich zwischenzeitlich für eine Mitgliedschaft bei der Genossenschaft entschieden. „Das ist eine hervorragende Eigenkapitalbasis, um weiteres Wachstum im Kundengeschäft und die Etablierung neuer Geschäftsfelder zu ermöglichen," erläutert Matthias Brändle, Vorstandmitglied für den Steuerungsbereich der Bank.

Und in der Tat hat die Bank ihr Geschäftsmodell erfolgreich weiterentwickelt. In Ergänzung zur Wohnimmobilienfinanzierung wurde das Geschäftsfeld Wohnraumvermietung etabliert. Und erste Erfolge haben sich bereits eingestellt – in 2018 konnte ein Portfolio von über 700 Mitwohnungen – überwiegend im Geschäftsgebiet der Bank – aufgebaut werden. „Für uns ist es eine ideale Ergänzung zum Kerngeschäft der Bank. Wir möchten bezahlbaren Wohnraum ermöglichen. Dies kann in Form der eigenen Immobilie oder durch Bereitstellung von Mietwohnraum sein," so Bender. Weitere geschäftsfeldnahe Dienstleistungen sind denkbar.

Und die Ergebnisse können sich sehen lassen: Der Jahresüberschuss 2018 konnte nach Steuern und nach Risikovorsorge um 13,8 Prozent auf 4,87 Mio. EUR gesteigert werden. Neben einem nahezu konstanten Zinsüberschuss als wichtigste Ertragsquelle (29.835 TEUR, -0,9 Prozent) trugen die deutliche Steigerung im Provisionsüberschuss und ein konsequentes Kostenmanagement zu diesem Ergebnis bei.

Der Verwaltungsaufwand verzeichnete einen Rückgang von 4,4 Prozent. Neben rückläufigen Sachkosten u.a. durch kostenoptimierte IT-Dienstleistungen, gingen die Personalkosten in Folge offener Stellen ebenfalls zurück. Die Zahl der durchschnittlich beschäftigen Mitarbeiter belief sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 156.

Der Vertreterversammlung wird die Bank die Ausschüttung einer Dividende von 2,5 Prozent vorschlagen. Hinzu kommt eine Ausschüttung aus dem Mitgliedermehrwertprogramm in der Spitze in Höhe von weiteren 10 Prozent. Diese Ausschüttung ist abhängig von der Intensität der Nutzung der Bank. In Summe wird die Gesamtausschüttung an die Anteilseigner mit 1,4 Mio. EUR (Vorjahr: 1,2 Mio. EUR) abermals über den Ausschüttungen der Vorjahre liegen.


Weitere Informationen:

Alexandra Raetzer (Redensart – Agentur für Public Relations)
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www.psd-rns.de