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BOCHUM, 13.05.2019 – Umfangreiche Nachhaltigkeitskriterien und gelebte Chancengleichheit sorgen für die Erstplatzierung der GLS Bank. Zum vierten Mal hintereinander führt sie das Ranking an.

Der heute von Facing Finance veröffentliche Fair Finance Guide zeigt das Niveau sozialer und ökologischer Nachhaltigkeitsregeln bei Banken und Sparkassen. Der Fair Finance Guide ist das erste transparente Vergleichsportal für Bankkunden*innen in Deutschland. Er hat 14 Geldinstitute anhand von über 280 Kriterien untersucht. Die Organisatoren*innen sind überzeugt, dass Finanzanbieter einen „immensen Einfluss auf die Gesellschaft haben". Dies gelinge, wenn Investments gemäß nachhaltigen Kriterien getätigt würden.

So prüft der Fair Finance Guide einerseits die öffentlichen Vorgaben, denen sich die Institute verpflichtet haben. Andererseits nimmt er sie aber auch das Verhältnis von Selbstverpflichtungen und tatsächlicher Einhaltung der einzelnen Banken unter die Lupe.

Die GLS Bank hat sich 2019 um einen Prozentpunkt auf 96 Prozent verbessert. „Wir freuen uns dem hohen Anspruch des Fair Finance Guides wieder gerecht zu werden. Nachhaltige Bankgeschäfte erfordern ständige Weiterentwicklung. Das wird in unseren Angeboten ebenso deutlich wie in den täglich über 2.000 Beratungsgesprächen", sagt GLS Bank-Vorstandssprecher Thomas Jorberg.

Klare Kriterien streng überwacht

Nur vier Banken arbeiten nicht mit problematischen Unternehmen zusammen, darunter die GLS Bank. Sowohl im Kredit- als auch im Anlagebereich bilden ihre Nachhaltigkeitskriterien die Handlungsgrundlage innerhalb der GLS Bank. Dazu gehören Branchen wie erneuerbare Energien, ökologische Landwirtschaft und Wohnen. Im vergangenen Jahr wurden Kredite in Höhe von insgesamt 3,4 Milliarden Euro an über 30.000 Unternehmen vergeben. Das zeigt: Eine klimafreundliche Wirtschaft ist möglich.

Gelebte Chancengleichheit

Erstmals wurde auch die Geschlechterchancengleichheit geprüft. Die GLS Bank sticht hier heraus. Der Vorstand ist zur Hälfte mit Frauen besetzt, in der Branche sind es laut DIW keine zehn Prozent. Im Aufsichtsrat liegt die Quote bei 44 Prozent, üblich sind 25 Prozent. Weiterhin hat sich die GLS Bank zum Ziel gesetzt, dass ihre zweite Führungsebene bis 2022 zur Hälfte mit Frauen besetzt ist.

Mehr Informationen: FairFinanceGuide.de

 

Weitere Informationen:
Christof Lützel
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www.gls.de