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FinanzGruppe

FRANKFURT AM MAIN, 09.05.2019 – Die Sparda-Banken Augsburg, Baden-Württemberg, Hessen, München, Nürnberg, Ostbayern und West sowie Sopra Steria haben die seit Ende letzten Jahres laufenden Vertragsverhandlungen über eine Zusammenarbeit erfolgreich abgeschlossen. Die sieben genossenschaftlichen Institute mit zusammen über 2,5 Millionen Kunden und das internationale IT-Unternehmen mit Hauptsitz in Paris (Sopra Steria SA) haben sich auf eine langfristige Partnerschaft bis 2032 verständigt.

„Die Zusammenarbeit ermöglicht den beteiligten Sparda-Banken eine zukunftsfähige Ausrichtung im Markt: Mit Sopra Steria haben wir einen Partner finden können, der mit seiner großen internationalen Erfahrung, technischem Know-how und innovativen Lösungen den bereits begonnen Weg der Transformation der SDV-IT zum Erfolg führen wird. Die Modernisierung unseres Kernbankensystems sowie die Implementierung neuer innovativer Services werden unsere Banken IT-technologisch auf dem neuesten Stand der Entwicklungen halten. Darüber hinaus wird mit dieser Kooperation unser Projektziel erreicht, für die sieben Sparda-Banken sehr gute IT-Dienstleistungen zu bezahlbaren und verlässlich planbaren Konditionen für die nächsten Jahre sicherzustellen. Ganz besonders freuen wir uns außerdem, dass hierbei auch der Standort Nürnberg erhalten bleibt", erklärt der Vorstandsvorsitzende der Sparda-Bank Baden-Württemberg und Leiter des gemeinsamen Projektausschusses der Sparda-Banken, Martin Hettich, anlässlich der Unterzeichnung der Verträge in Frankfurt am Main.

„Für Sopra Steria bietet diese Kooperation hervorragende Chancen, unser Geschäft in Deutschland und damit in einem wichtigen, derzeit noch sehr fragmentierten europäischen Kernmarkt auszuweiten. Mit den erfahrenen Mitarbeitern der SDV-IT und der Innovationskraft der Sopra-Gruppe werden wir nicht nur attraktive IT-Dienstleistungen für die beteiligten Sparda-Banken anbieten, sondern auch unsere Lösung „Sopra Banking Platform" strategisch positionieren und weiterentwickeln können. Unser erklärtes Ziel ist es, mit einem modernen und attraktiven Angebot weitere Institute aus dem deutschen Bankenmittelstand als Kunden zu gewinnen", so der CEO von Sopra Banking Software Deutschland, Eric Guuyot.

Die Vereinbarungen zwischen den Sparda-Banken und Sopra Steria beinhalten unter anderem die Gründung einer neuen Gesellschaft am Standort Nürnberg mit dem Namen „Sopra Financial Technology", die mit der bestehenden SDV-IT eG verschmolzen wird. Personell wird sich die Gesellschaft aus dem Bestand der Mitarbeiter der SDV-IT speisen. An der Gesellschaft wird Sopra Steria die Mehrheit von 51 Prozent mit einem Wert von 22,6 Millionen Euro übernehmen, die Sparda-Banken - größenabhängig - zusammen die übrigen 49 Prozent. Die Gesellschaft wird über die Vertragslaufzeit bis 2032 einen kumulierten Umsatz von mehr als einer Milliarde Euro erwirtschaften. Die IT-technische Transformation der SDV-IT basiert auf dem Einsatz des Produkts „Sopra Banking Platform" und soll etwa drei Jahre dauern. Das Closing der Verträge ist für das dritte Quartal des Jahres vorgesehen.

„Für die Sparda-Gruppe endet mit der Unterzeichnung ein intensiver Entscheidungsprozess. Angesichts der Erfahrungen, die die Gruppe bereits hinsichtlich der Zusammenarbeit mit verschiedenen IT-Dienstleistern für die Mitgliedsinstitute hat, wird die Kooperation sowohl mit Fiducia & GAD IT auf der einen als auch im Joint Venture mit der Sopra Steria auf der anderen Seite sicher reibungslos und professionell funktionieren", erklärt der Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Sparda-Banken e.V., Florian Rentsch.


Weitere Informationen:

Jascha Hausmann
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http://www.sparda-verband.de