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Neugeschäft in der Immobilien- und Kommunalfinanzierung im Fusionsjahr um eine Milliarde Euro gesteigert / Zinsüberschuss steigt um 9 Prozent / Erfolgreicher Fusionsprozess schließt 2019 mit technischer Migration ab

HAMBURG/MÜNSTER, 02.04.2019 – Die DZ Hyp blickt zurück auf ein erfolgreiches Fusionsjahr 2018. In einem Umfeld niedriger Zinsen, hoher Immobiliennachfrage und einem intensiven Wettbewerb konnte die Bank die Zusammenarbeit mit ihren Kunden und Partnern ausbauen.

In den Geschäftsfeldern Gewerbekunden, Wohnungswirtschaft und Privatkunden/Private Investoren erzielte die Bank ein Neugeschäftsvolumen in Höhe von 11,0 Milliarden Euro (2017: 10,1 Milliarden Euro). Inklusive der Kommunalfinanzierung kontrahierte die DZ Hyp 2018 Neugeschäft in Höhe von 11,9 Milliarden Euro (2017: 10,9 Milliarden Euro).

Dr. Georg Reutter, Vorsitzender des Vorstands der DZ Hyp, betont: „2018 war ein ereignisreiches und herausforderndes Jahr für uns. Im Sommer haben wir die Fusion von DG Hyp und WL Bank erfolgreich vollzogen. Gleichzeitig haben wir uns unverändert und mit hoher Intensität auf unser Geschäft konzentriert. Das Ergebnis des fusionierten Instituts spiegelt sowohl im Neugeschäft als auch in der Ertragslage den Erfolg der Bank und das nachhaltige Geschäftsmodell der DZ Hyp wider. Insgesamt können wir uns über ein Betriebsergebnis von rund 180 Millionen Euro freuen."

Im Geschäftsfeld Gewerbekunden steigerte die DZ Hyp das Neugeschäftsvolumen auf 7,7 Milliarden Euro (2017: 7,1 Milliarden Euro). Der strategischen Ausrichtung entsprechend entfielen davon 7,4 Milliarden Euro auf den Kernmarkt Deutschland. Besonders hervorzuheben ist dabei erneut die gute Zusammenarbeit in der Genossenschaftlichen FinanzGruppe. Das Gemeinschaftskreditgeschäft mit Volksbanken und Raiffeisenbanken lag 2018 bei 3,5 Milliarden Euro (Vorjahr: 3,6 Milliarden Euro).

Im Geschäftsfeld Wohnungswirtschaft hat die DZ Hyp das Zusagevolumen mit 1,0 Milliarden Euro leicht gesteigert (2017: 975 Million Euro). Dabei wurden insbesondere Investitionsvorhaben in Neubau und Modernisierung durch langfristige Finanzierungen begleitet. Auch in diesem Segment konnte die vertrauensvolle und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Volksbanken und Raiffeisenbanken erfolgreich fortgesetzt werden.

Im Geschäftsfeld Privatkunden/Private Investoren hat die DZ Hyp das Neuzusagevolumen mit insgesamt rund 2,2 Milliarden Euro ebenfalls gesteigert (2017: 2,0 Milliarden Euro). Davon entfielen rund 1,5 Milliarden Euro auf das innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe vermittelte Geschäft an Privatkunden (2017: 1,4 Milliarden Euro). Hinzu kommt das Geschäft mit Privaten Investoren, das mit 764 Millionen Euro (2017: 613 Millionen Euro) zum positiven Verlauf beitrug.

Im Geschäftsfeld Öffentliche Kunden generierte die DZ Hyp ein Neugeschäftsvolumen von 894 Millionen Euro (2017: 765 Millionen Euro). Davon entfielen 639 Millionen Euro (2017: 561 Millionen Euro) auf das Vermittlungsgeschäft durch die Volksbanken und Raiffeisenbanken und 255 Millionen Euro (2017: 204 Millionen Euro) auf das Direktgeschäft.

Entwicklung der Ertragslage

Das gute Neugeschäftsergebnis der DZ Hyp spiegelt sich auch in der Ertragslage wider. Mit 523,5 Millionen Euro lag der Zinsüberschuss 9 Prozent über dem Vorjahreswert (2017: 480,8 Millionen Euro). Dabei wirkt sich insbesondere die Erhöhung des durchschnittlichen Immobilienkreditbestands positiv aus. Das Provisionsergebnis betrug im Berichtsjahr -27,4 Millionen Euro (2017: -15,6 Millionen Euro). Dabei wurden 20,9 Millionen Euro (2017: 29,4 Millionen Euro) Provisionserträge im Kreditgeschäft vereinnahmt. Daneben entfielen 45,1 Millionen Euro (2017: 43,4 Millionen Euro) auf Vermittlungsleistungen an Volksbanken und Raiffeisenbanken.

Der Verwaltungsaufwand erhöhte sich 2018 auf 294,2 Millionen Euro (2017: 227,8 Millionen Euro). Maßgeblich für diese Entwicklung waren einmalige Beratungs- und Migrationskosten im Zuge der Fusionsaktivitäten. Das Risikoergebnis im Kreditgeschäft war mit 9,9 Millionen Euro erneut positiv (2017: 24,6 Millionen Euro), sodass nennenswerte Beträge in die Vorsorgereserven nach § 340f HGB eingestellt werden konnten. Das in engem Zusammenhang stehende Ergebnis für Wertpapiere der Liquiditätsreserve (Risikovorsorge) sowie des Anlagevermögens (Finanzanlagesaldo) ist wie im Vorjahr nahezu ausgeglichen.

Insgesamt konnte die DZ Hyp somit trotz der fusionsbedingten Sonderbelastung ein Betriebsergebnis von 179,6 Millionen Euro (2017: 281,4 Millionen Euro) erwirtschaften. Davon wurden 45,0 Millionen Euro zur weiteren Substanzstärkung der Bank dem Sonderposten für allgemeine Bankrisiken zugeführt und 55,0 Millionen Euro an die Konzernmutter DZ Bank AG abgeführt.

Nach der im DZ Bank Konzern maßgeblichen IFRS-Rechnungslegung erzielte die DZ Hyp im Berichtsjahr unter Berücksichtigung der Fair Value-Bilanzierung einzelner Wertpapierportfolien einen Beitrag zum Konzernergebnis von 232 Millionen Euro (2017: 637 Millionen Euro). Das pro Forma berechnete Vorjahresergebnis war dabei durch Bewertungseffekte im Abbauportfolio an Peripherie-Staatsanleihen stark positiv beeinflusst.

Ausblick

„Das immobilienkonjunkturelle Umfeld ist auch 2019 immer noch günstig. Die starke Nachfrage nach Immobilien dürfte trotz steigender Preise und hohen Baukosten vorerst anhalten. Für 2019 rechnen wir mit einer weiterhin stabilen wirtschaftlichen Entwicklung der DZ Hyp und Neugeschäftsabschlüssen auf gutem Niveau. Dabei setzen wir auch auf unsere langjährigen Kundenbeziehungen und die erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Volksbanken und Raiffeisenbanken", so Reutter. „Intern beschäftigt uns insbesondere die technische Migration, mit der wir die Fusion zur DZ Hyp vollenden werden. Die Arbeiten verlaufen planmäßig und werden im vierten Quartal abgeschlossen sein."


Weitere Informationen:
Julia Steudel
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www.dghyp.de