1 1 1 1 1 1 1 1 1 1

Bilanzsumme steigt auf über 5,5 Mrd. Euro / Kredite wachsen um 8% auf 3,9 Mrd. Euro / Jahresüberschuss mit 13,9 Mio. Euro auf Vorjahresniveau / Wache: „Wir gewinnen Marktanteile als verlässlicher Partner des Mittelstandes"

HANNOVER, 07.02.2019 – „Wir haben unsere langjährigen Geschäftsbeziehungen gepflegt und uns als verlässlicher Partner unserer mittelständischen Privat- und Geschäftskunden gezeigt", stellte Jürgen Wache, Sprecher des Vorstandes der Hannoverschen Volksbank fest, „wir schreiben unsere Erfolgsgeschichte fort."

Die Bilanzsumme der Hannoverschen Volksbank wuchs zum Stichtag 31.12.2018 um 3,7% auf 5,5 Mrd. Euro (Vorjahr: 5,3 Mrd. Euro). Die Bank gehört zu den zehn größten Volks- und Raiffeisenbanken Deutschlands.

Auf der Passivseite der Bilanz wuchsen die Kundeneinlagen um 191 Mio. Euro (+4,7%) auf 4,2 Mrd. Euro (Vorjahr: 4,1 Mrd. Euro). Die Bilanzposition „Verbindlichkeiten gegenüber Kunden" weist aufgrund von Rückführungen institutioneller Anleger einen geringeren Zuwachs in Höhe von 156 Mio. Euro aus. Dazu Wache: „Geldanlage basiert auf Vertrauen. Vertrauen in die Persönlichkeit des Beraters, in die Qualität der Beratung und in die Solidität der Bank. Unsere genossenschaftliche Beratung ist dafür vielfach ausgezeichnet worden."' Aktuell wurde die Hannoversche Volksbank vom Deutschen Institut für Bankentest als „Beste Bank in der Beratung von Privatkunden" und als „Beste Bank in der Beratung von Firmenkunden" in Niedersachsen geehrt und konnte diese beiden Titel erfolgreich verteidigen.

Diese aktive Kundenbetreuung spiegelt sich in den Kundendepots wider. Die Neuanlagen (+99,5 Mio. Euro) der Kunden weisen eine ausgesprochen positive Entwicklung aus. Die Kursentwicklung zum Stichtag 31.12.2018 mit einem Minus von 177,8 Mio. Euro führte jedoch zu einer Reduzierung der Werte in den Depots um 78,4 Mio. Euro auf 1,7 Mrd. Euro geführt. Dazu Wache: „Hier wirkt sich die Stichtagsbetrachtung besonders negativ aus. Wir gehen von wieder steigenden Kursen aus, die Entwicklung zu Beginn dieses Jahres weist in die richtige Richtung." Die gesamten Geldanlagen, die Kunden der Bank außerhalb der Bilanz im Wertpapier- und Fondsgeschäft sowie bei Verbundpartnern der Hannoverschen Volksbank getätigt haben, wiesen zum Ende des letzten Jahres 2,2 Mrd. Euro aus.

Die Summe der bilanziellen Einlagen und der vermittelten Gelder (Kundenwertvolumen) beträgt 6,5 Mrd. Euro (Vorjahr: 6,3 Mrd. Euro).

Der Bestand der herausgegebenen Kredite (Forderungen gegenüber Kunden) der Hannoverschen Volksbank nahm im Jahr 2018 um bemerkenswerte 7,9% bzw. 309 Mio. Euro zu. Der Kreditbestand wächst dadurch auf 3,9 Mrd. Euro (Vorjahr: 3,6 Mrd. Euro). Die traditionelle Kundschaft der Volksbank, der private und gewerbliche Mittelstand, hat stark investiert und hierfür auf die Finanzierungsangebote der Volksbank zurückgegriffen. „Wir haben im letzten Jahr Kredite mit einem Volumen von 1,1 Mrd. Euro zugesagt", resümiert Wache, „unsere Kunden legen Wert auf einen verlässlichen Partner hier aus der Region." Darin enthalten sind auch 2.800 Baufinanzierungen mit einem Volumen von rund 475 Mio. Euro. Konsumentenkredite vermittelt die Bank innerhalb der genossenschaftlichen FinanzGruppe als ‚easyCredit' an die Team-Bank. Hier stieg der Bestand im Jahr 2018 um 2,5 Mio. Euro auf 87,2 Mio. Euro.

Der in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung ausgewiesene Zinsüberschuss nahm gegenüber dem Vorjahr um 3,6% auf 114,7 Mio. Euro (Vorjahr: 118,9 Mio. Euro) ab. „Das Wachstum des Kreditgeschäfts hat unsere Erwartungen auch im Jahr 2018 übertroffen", betonte Wache, „und den erwarteten Rückgang des Zinsergebnisses minimiert." Der Provisionsüberschuss nahm um 0,9% auf 36,0 Mio. Euro (Vorjahr: 36,7 Mio. Euro) ab. Maßgeblich für den Rückgang waren Provisionszahlungen aufgrund der geplanten Ausweitung des Baufinanzierungsvermittlungsgeschäftes, welches sich langfristig positiv auf das Zinsergebnis auswirkt.

Der Personalaufwand betrug im letzten Jahr 58,0 Mio. Euro (Vorjahr: 58,3 Mio. Euro) und entspricht der Planung. Der Sachaufwand (inkl. Afa) wuchs auf 37,7 Mio. Euro (Vorjahr: 36,6 Mio. Euro). Gründe sind die erhöhte Bankenabgabe, Investitionen in die IT-Infrastruktur und eine neue Telefonanlage sowie die Unterstützung der bundesweiten Digitalisierungs-Offensive der Volks- und Raiffeisenbanken.

Unter diesen Rahmenbedingungen hat sich das Betriebsergebnis vor Bewertung reduziert. Es fiel mit 52,4 Mio. Euro um 6,4 Mio. Euro niedriger aus als im Vorjahr. Dieses entspricht 0,95% der Bilanzsumme.

Der Kreditbestand und die eigenen Wertpapieranlagen wurden mit der banküblichen Vorsicht bewertet. Die Wertberichtigungen aus dem Kreditgeschäft fielen bedingt durch die gute wirtschaftliche Lage wiederum außerordentlich günstig aus. Wertberichtigungsbedarf ergibt sich aus Kursverlusten aufgrund der Marktentwicklung zum Bewertungsstichtag 31.12.2018 sowie zinsbedingten Kursveränderungen bei Wertpapieren.

Das Eigenkapital der Bank wird aus dem guten Ergebnis weiter gestärkt und wird allen aufsichtsrechtlichen Anforderungen mehr als gerecht. Die Bank bewertet dieses als gute Basis für ein weiteres, kräftiges Wachstum. Aus dem Jahresüberschuss von 13,9 Mio. Euro (Vorjahr: 13,9 Mio. Euro) will die Bank wieder eine Dividende von 5,5% zahlen. Die Cost-Income-Ratio (Aufwand-Ertrag-Relation / CIR) beträgt 64,7.

Aktuell beschäftigt die Hannoversche Volksbank unverändert 903 Mitarbeiter. Mit 43 Auszubildenden zur Bankkauffrau und zum Bankkaufmann sowie Studenten zum Bachelor of Arts gibt die Bank vielen jungen Menschen eine berufliche Perspektive.

Die Volksbank betreibt 39 Geschäftsstellen sowie 34 SB-Center. Bundesweit können sich die Kunden der Bank an fast 20.000 Geldautomaten kostenlos mit Bargeld versorgen. Mehr als 61% der Girokonten werden online geführt. Im Jahr 2018 wurde fast 3,5 Mio. Mal die VR-Banking-App für die Kontoführung genutzt, Tendenz stark steigend. Zudem bietet die Bank das kontaktlose Bezahlen auch mit einer digitalen girocard oder Kreditkarte per Smartphone an.

Für das Jahr 2019 rechnet die Bank mit einem leichten Rückgang des Wirtschaftswachstums in Deutschland. „Für den Wirtschaftsraum Hannover-Celle bin ich etwas optimistischer", betont Wache. Der anhaltenden Niedrigzinsphase werde die Volksbank mit Kostendisziplin und Wachstum im Kreditgeschäft entgegengetreten. Die Digitalisierungs-Offensive unter Federführung des Bundesverbandes der Volksbanken und Raiffeisenbanken sieht er als wichtige und unerlässliche Zukunftsinvestition.

„Wir müssen unser Geschäftsmodell immer weiter entwickeln und unseren Mitgliedern und Kunden Mehrwerte bieten", ist Wache überzeugt, „dann werden wir unsere fast 160-jährige Erfolgsgeschichte fortschreiben."


Weitere Informationen:

Marco Volck
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.hannoversche-volksbank.de