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FP 2017-03-04 Titel 100pixAdäquate Berücksichtigung der Risiken für Investoren

Weltweit haben die großvolumigen Anleihekaufprogramme wichtiger Notenbanken wie des Federal Reserve System (Fed), der Europäischen Zentralbank (EZB), der Bank of Japan (BoJ) und der Bank of England (BoE) zu signifikant gesunkenen Renditen an den Anleihemärkten geführt. Obgleich zunächst überwiegend Staatsanleihen gekauft wurden und dadurch der sogenannte risikolose Zins – gemessen an der Marktrendite – gesunken ist, haben diese Maßnahmen auch bewusst und intendiert zu niedrigeren Zinsen für Unternehmensanleihen geführt. Grund ist, dass der risikolose Zins der Ausgangspunkt zur Ermittlung der risikoadäquaten Mindestverzinsung risikobehafteter Anlagen im Capital Asset Pricing Model (CAPM) ist. Somit ist ein Abschmelzen der Rendite risikobehafteter Papiere die sachlogische Konsequenz einer rückläufigen Rendite risikoloser Anleihen (i. e. Staatsanleihen).

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