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Über 30 Prozent der Kreditnachfrage stammen aus dem Bereich Altenhilfe / Rückblick auf vergangene Dekade fällt positiv aus / Herausforderung der Zukunft ist die Verknüpfung von Umweltschutz und sozialen Belangen

DORTMUND, 21.01.2020 – Die Bank für Kirche und Diakonie (KD-Bank) legt für das Geschäftsjahr 2019 erneut gute Zahlen vor: Die Bilanzsumme steigt auf über 5,8 Milliarden Euro, das ist ein Zuwachs von 3 Prozent. Die bilanziellen Einlagen betragen 4,8 Milliarden Euro.

Die Anlagen der Kunden in Wertpapieren, inklusive Vermögensverwaltungen und Spezialfonds sind auf 3,7 Milliarden Euro angestiegen, das ist ein Plus von 9,3 Prozent. Die Kredite insgesamt legen um 10,3 Prozent auf rund 2 Milliarden Euro zu, 285 Millionen Euro Kredite wurden neu zugesagt.

Gut 30 Prozent (87 Millionen Euro) der neuen Kredite gingen an Einrichtungen für ältere Menschen. 20,2 Prozent (56,9 Millionen Euro) finanzieren Investitionen sozialer Einrichtungen von der Jugendhilfe bis zur Behindertenhilfe. Die restlichen Kreditmittel verteilen sich auf die Bereiche bezahlbarer Wohnraum, Gesundheitswirtschaft, lebendiges Gemeindeleben und Bildung. „Die starke Entwicklung im Kreditgeschäft zeigt, dass Finanzierungen für sozialverantwortliche Projekte ein weiterhin wachsender Markt sind. Die KD-Bank ist in diesem Segment sehr erfolgreich als bevorzugter Bankenpartner positioniert. Unser Know-how und unsere Erfahrung differenzieren uns klar von Wettbewerbern," erläutert Ekkehard Thiesler, Vorstandsvorsitzender der Bank für Kirche und Diakonie.

„Wir blicken heute auf eine Dekade zurück, die im Schatten der Finanzkrise stand", so Thiesler weiter, „uns ist es dennoch gelungen, unsere Marktposition auszubauen. Über das Jahrzehnt hinweg verzeichnen wir hohe Zuwächse: 33 Prozent bei unseren Einlagen und sogar 58 Prozent bei den Krediten. Die Eigenmittel konnten wir um über 100 Prozent aufstocken, die Ertragslage ist stabil. Damit haben wir die Grundlage geschaffen, unserem Auftrag, Kredite an die Sozialwirtschaft zu vergeben, weiter gut nachzukommen."

Ein wesentlicher Trend, der die Finanzwirtschaft bewegt und verändern wird, ist die Nachhaltigkeit. Ausgehend von der UN-Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung und dem Pariser Klimaabkommen hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, kurz BaFin, im Dezember 2019 ein Merkblatt zum Umgang mit Nachhaltigkeitsrisiken veröffentlicht. Sie fordert Banken darin auf, sich strategisch mit Risiken aus der Klimakrise und aus nicht nachhaltigem Handeln auseinanderzusetzen. „Wir als Kirchenbank warnen davor, die soziale Dimension aus dem Blick zu verlieren. Die Armutsbekämpfung und der Umweltschutz müssen Hand in Hand gehen." Die Kirchenbank orientiert sich dabei an den 17 UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals), die das gesamte Spektrum einer gerechten, zukunftsfähigen und nachhaltigen Gesellschaft beschreiben. Der Schwerpunkt der Arbeit der Bank für Kirche und Diakonie liegt dabei auf den klassisch diakonisch-sozialen Themen: Hilfe, Gesundheit und Bildung.


Weitere Informationen:
Susanne Hammans
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www.KD-Bank.de