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HAMM/FRANKFURT, 01.07.2019 – Die BAG Bankaktiengesellschaft, das auf die Bearbeitung von problembehafteten Krediten, Immobilien und Beteiligungen ausgerichtete Spezialkreditinstitut der Genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken mit Sitz in Hamm, blickt erneut auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück.

Anlässlich der heutigen ordentlichen Hauptversammlung des Institutes in Frankfurt/Main gaben Vorstand und Aufsichtsrat bekannt, dass die Bank aus dem Jahresergebnis 2018 einen Betrag i.H. von 22,9 Mio. € an die Sicherungsreinrichtung der Volks- und Raiffeisenbanken, welche mit 99,99% Trägerin der BAG ist, abführen wird. Das sind nochmals 2,6 Mio. € mehr als im Vorjahr, als die BAG 20,2 Mio. € abführen konnte. Das Lob vom Vorsitzenden des Aufsichtsrates, Gerhard Hofmann, zugleich Mitglied des Vorstandes des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR), fiel daher ebenso deutlich wie positiv aus: „Vorstand und Belegschaft der Bank haben im vergangenen Jahr viel geleistet und sind ihrem Auftrag als Kompetenzzentrum der Genossenschaftlichen FinanzGruppe mehr als gerecht geworden." Dabei profitierte die BAG wie bereits im Vorjahr vom insgesamt noch positiven konjunkturellen Umfeld. Bei der Vorstellung des Zahlenwerkes für 2018 wies der Vorstand der Bank darauf hin, dass die Ergebnisse für 2017 und 2018 von einigen Einmaleffekten geprägt waren.

Diese werden ab 2019 entfallen, so dass sich die Abführungen an den BVR  zukünftig wieder auf das Niveau früherer Jahre reduzieren werden. Besonders fokussierte sich die Bank im abgelaufenen Geschäftsjahr darauf, ihre Präsenz im Markt zu steigern: „Der regelmäßige partnerschaftliche Austausch mit den Volks- und Raiffeisenbanken, Sparda-Banken und Verbundunternehmen über Unterstützungsleistungen im Rahmen unseres Geschäftsauftrages ist uns besonders wichtig." führte Vorstandssprecher René Kunsleben aus. So unterhielt die BAG Kontakte zu insgesamt 597 Volks- und
Raiffeisenbanken und konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr erneut ca. 100 neue Problemkredite übernehmen. Die in früheren Jahren von Kreditinstituten der Genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken übernommenen Problemkredite wurden um 44 Mio. €, der Bestand an Immobilien aus Rettungserwerben der Bank und ihrer Tochtergesellschaften um 36 Mio. € reduziert. Entsprechend sank das Bilanzvolumen der BAG auf 382 Mio. €. Besonders zufrieden zeigt sich der Vorstand mit der Entwicklung der Nachfrage der Dienstleistungsgesellschaften. So konnte die BAG Wert GmbH als Immobilienbewerter mehr als 100 neue Aufträge hinzugewinnen. Zudem werden die Leistungen der HFI Finanz- und Investitionsberatungsgesellschaft Hamm mbH als Inkassounternehmen verstärkt in Anspruch genommen.

Auch das laufende Geschäftsjahr verspricht erfolgreich zu werden. Seit Jahresbeginn zeichnet sich eine Erhöhung der Nachfrage nach dem breiten Dienstleistungsspektrum der BAG-Gruppe im Bereich Forderungsmanagement
ab. Diese Nachfrage wird vor allem von neuen Regulierungsinitiativen der EUKommission, dem sog. „NPL-Action-Plan" befeuert. Die BAG unterstützt und hilft mit ihrer Expertise den Volks- und Raiffeisenbanken, die zu erwartenden Belastungen im Rahmen der auf EU-Ebene verabschiedeten neuen Regulierungen rund um die Thematik Non Performing Loans zu minimieren.

„Die Bestrebungen auf europäischer Ebene, notleidende Risikopositionen zügig in den bislang nicht regulierten Zweitmarkt zu geben, betrachten wir nicht nur aus Verbraucherschutzsicht skeptisch." erklärte Kunsleben im Rahmen der Hauptversammlung. Die BAG verfügt über eine Vollbanklizenz und steht damit ebenso unter der Aufsicht von Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und Deutscher Bundesbank, wie jedes andere Kreditinstitut in Deutschland auch. „In dieser Konstellation bearbeitet die BAG seit Jahrzenten erfolgreich Problemkredite unter Wahrung der genossenschaftlichen Grundwerte und leistet so ihren Beitrag zur Stabilität der Genossenschaftlichen FinanzGruppe wie auch des Finanzwesens in Deutschland insgesamt." so Kunsleben im Rahmen seiner Ausführungen.


Weitere Informationen:

Birgit Overmann
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www.bag-bank.de