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VR Bank Niederbayern-Oberpfalz übergibt bei der diesjährigen Generalversammlung eine Spende über 5.000 Euro an das Bayerische Rote Kreuz in Kelheim

REGENSBURG, 19.06.2019 – 219 Mitglieder fanden sich am 28.05.2019 im Weißen Brauhaus in Kelheim ein, um auf der jährlichen Generalversammlung ihr Stimmrecht auszuüben. Der Vorstandsvorsitzende der VR Bank Niederbayern-Oberpfalz, Leopold Berner, begrüßt die Mitglieder und berichtet über das abgelaufene Geschäftsjahr und die positive Entwicklung der Bank.

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Der seit 2013 andauernde wirtschaftliche Aufschwung setzte sich auch im Jahr 2018 fort. Allerdings hat sich das konjunkturelle Gesamtbild im Jahresverlauf eingetrübt. Hierzu trugen einerseits die unvermindert hohen globalen Unsicherheiten bei – Stichwort: US-Handelskonflikt, Brexit, italienischer Haushaltsstreit. Andererseits verdunkelten auch einige inländische Faktoren das Konjunkturbild, wie beispielsweise die zunehmende Material- und Personalknappheit und der Zulassungsstau in der Automobilindustrie, der gegen Ende des Jahres zum Rückgang der Wirtschaftsleistung in Deutschland führte.Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt legte gegenüber dem Vorjahr um 1,4 % zu und expandierte damit etwas schwächer als in den Vorjahren.

Ähnlich wie bereits in vorangegangenen Abrechnungsperioden waren die Konsum- und Investitionsausgaben in 2018 der wichtigste Wachstumstreiber. Angesichts der unvermindert günstigen Arbeitsmarkt- und Lohnentwicklung, sowie der nach wie vor lediglich moderaten Teuerung der Verbraucherpreise, erhöhten die privaten Haushalte ihre Ausgaben im vergangenen Jahr um 2,7 %. Die Konsumausgaben des Staates stiegen, bedingt durch das hohe Beschäftigungsniveau und die daraus resultierenden Haushaltsüberschüsse, um 4,3 %. Die Exporte der deutschen Wirtschaft stiegen stärker als im Vorjahr und erzielten damit einen Handelsüberschuss von 227,8 Milliarden Euro. Das Wachstumstempo verlangsamte sich im voranschreitenden Jahr allerdings deutlich. Der schwelende Handelskonflikt mit den USA ist hier der ausschlaggebende Faktor gewesen.

Ungeachtet der schwächeren gesamtwirtschaftlichen Entwicklung hielten die günstigen Trends am deutschen Arbeitsmarkt an. Den jüngsten Angaben der Bundesagentur für Arbeit (BA) zufolge, stieg die Anzahl der erwerbstätigen Menschen im Vorjahresvergleich von 44,3 auf rund 46,2 Millionen. Die Arbeitslosenquote sank von 4,9 % im Vorjahr auf 3,2 % ab und befand sich damit auf dem niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung.

Für die Börsen und die Finanzmärkte war 2018 ein sehr bewegtes Jahr. Der weltweit synchrone Wirtschaftsaufschwung der vergangenen Jahre trieb die Unternehmensgewinne und dadurch die Aktienkurse zum Jahresbeginn in immer neue Höhen. Die lockere Geldpolitik der großen Notenbanken trug zur Attraktivität von Aktien als Anlagealternative bei, was den Kursen zusätzlich Rückenwind verlieh. Jedoch wuchsen im Jahresverlauf – dies und jenseits des Atlantiks – die Zweifel am wirtschaftspolitischen Gesamtbild. Die Anleger wurden nervöser, die Kurse schwankten wieder stärker, die Wachstumsaussichten verschlechterten sich, die US-Notenbank hob mehrmals die Zinsen an und gegen Ende des Jahres machte sich Ernüchterung breit. Somit wurden gegen Ende des Jahres gleichzeitig historisch erstmalig sämtliche Märkte von dieser Abwärtsentwicklung erfasst.

Wesentlich verhaltener zeigt sich die europäische Geldpolitik. Die EZB beließ die Leitzinsen für den Euroraum im Jahr 2018 unverändert auf deren historisch niedrigen Niveau. So blieb der Hauptrefinanzierungssatz für die Finanzinstitute des Euroraumes bei 0,0 % und der Einlagensatz mit -0,4 % im negativen Bereich. Auch für die deutschen Aktienmärkte trübten sich die Aussichten im abgelaufenen Jahr deutlich ein. Grund hierfür waren vor allem die weltwirtschaftlichen Entwicklungen sowie politische Verwerfungen. Der ausstehende Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union, der Handelsstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung sowie die Handelsauseinandersetzungen mit USA und China führten zu Unsicherheiten auf den nationalen Märkten. Der Deutsche Aktienindex beendete das Jahr 2018 mit 10.559 Punkten – dies entspricht einem Minus von 18,3 Prozent – auf einem deutlich niedrigeren Niveau als zum Vorjahresultimo .

Geschäftszahlen 2018

Trotz den sich langsam verschlechternden konjunkturellen Gegebenheiten und der nach wie vor angespannten finanzpolitischen Lage konnte MEINE BANK erneut ein äußerst positives Jahr verbuchen.

Die Bilanzsumme stieg im abgelaufenen Geschäftsjahr auf insgesamt 1,69 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Anstieg von 10,3 %. Die Kundeneinlagen stiegen um 11,10 % auf 1,42 Milliarden Euro. Das Baufinanzierungsgeschäft wuchs im Jahr 2018 um 5,97 % auf 878 Millionen Euro.

Spende

Seit Jahren hat es sich die VR Bank Niederbayern-Oberpfalz eG zur guten Gewohnheit gemacht, am Veranstaltungsort der Generalversammlung eine ortsansässige karitative oder soziale Einrichtung zu unterstützen. In diesem Jahr gingen 5.000 Euro an das Bayerische Rote Kreuz, Kreisverband Kelheim. Wolfgang Hesl, der Kreisgeschäftsführer nahm die Spende dankend in Empfang. Überreicht wurde die Spende von Armin Wolf, dem Markenbotschafter der Bank. Im Bereich Spenden & Sponsoring begleitet er für MEINE BANK Nachhaltigkeitsprojekte und moderiert Sponsoring-Veranstaltungen.

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VR Bank Niederbayern-Oberpfalz eG spendet 5.000 Euro an das Bayerische Rote Kreuz, Kreisverband Kelheim V.l.n.r.: Leopold Berner, Vorstandsvorsitzender der VR Bank Niederbayern-Oberpfalz eG, Wolfgang Hesl, Kreisgeschäftsführer Bayerisches Rotes Kreuz Kreisverband Kelheim, Armin Wolf, Markenbotschafter der VR Bank Niederbayern-Oberpfalz eG, Stefan Feix, Vorstand der VR Bank Niederbayern-Oberpfalz eG.


Weitere Informationen:

Michael Zinner
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www.meine-bank-no.de


Foto: © VR Bank Niederbayern-Oberpfalz eG