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Vertreterversammlung in Stadthalle Meinerzhagen

LÜDENSCHEID/SIEGEN/MEINERZHAGEN, 05.06.2019 – Am gestrigen Dienstagabend informierten Vorstand und Aufsichtsrat bei der diesjährigen Vertreterversammlung der Volksbank in Südwestfalen eG über den Verlauf des Geschäftsjahrs 2018. Auch wenn das vergangene Jahr ganz unter dem Zeichen der Fusion stand, konnte das Vertriebsergebnis gesteigert werden.

Die Volksbank-Mitglieder erhalten eine Dividende in Höhe von drei Prozent. Im Anschluss an die Versammlung wurde der Preis für Ehrenamt, Ideen, Verantwortung und Engagement in der Region (EIVER), der mit insgesamt 30.000 Euro dotiert ist, an die sechs Gewinner vergeben.

Traditionell eröffnete Aufsichtsratsvorsitzender Uwe Hell die diesjährige Vertreterversammlung in der Meinerzhagener Stadthalle. Nach dem Zusammenschluss der Volksbank im Märkischen Kreis und der Volksbank Siegerland konnte er damit erstmalig die Vertreterinnen und Vertreter der Volksbank in Südwestfalen begrüßen – der größten regionalen Volksbank in Südwestfalen. Anschließend berichteten die Vorstandssprecher Karl Michael Dommes sowie Norbert Kaufmann über das zurückliegende Geschäftsjahr 2018, das nahtlos an die erfolgreichen Geschäftsjahre der Vorgängerinstitute anknüpft. „Durch den Zusammenschluss bringt unsere Bank ein beachtliches Gewicht auf die Waage – regional aber auch bundesweit erzielt die Bank bemerkenswerte Platzierungen nicht nur in der Höhe der Bilanzsumme", sagt Dommes. Man freue sich besonders, dass das Institut aufgrund der Vertriebserfolge der vergangenen Jahre vordere Platzierungen bei der Vermittlung von Förderkrediten für den Mittelstand und den Privatkunden aber auch bei den Verbundpartnern RuV-Versicherung, Bausparkasse Schwäbisch Hall und Union Investment einnehmen konnte. „Zukunftsbereit – Genossenschaftliches Banking in Südwestfalen", so habe man nicht nur den diesjährigen Jahresbericht überschrieben, die Bank sei nach der Fusion erst recht zukunftsbereit für die sich abzeichnenden Veränderungen in der Kreditwirtschaft.

„Mit einem einfachen weiter so wird es natürlich nicht funktionieren", ist sich der Vorstandssprecher sicher. Um angesichts von Niedrig- und negativer EZB-Einlagenzinsen auch weiterhin zukunftsbereit zu sein, sei schon ein deutliches Gegensteuern nötig. „In diesem Zusammenhang sehen Sie bitte auch die gerade beschlossenen Veränderungen in der Filiallandschaft", so Dommes (mehr zu diesem Thema in der separaten Pressemitteilung).

„Nach der Fusion sind wir mit ordentlich Rückenwind in das neue Geschäftsjahr gestartet", berichtet Vorstandssprecher Norbert Kaufmann. So könne man auf ein Wachstum im Kundenkreditgeschäft um 6,7 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro, auf ein betreutes Kundenvolumen von 6,89 Milliarden Euro, ein Plus der bilanziellen Einlagen um 4,5 Prozent auf 2,6 Milliarden Euro sowie auf eine gestiegene Bilanzsumme von 3,6 Milliarden Euro blicken.

„Als Partner der südwestfälischen Wirtschaft sind wir neben dem Privatkundengeschäft schon immer auch im Firmenkundengeschäft breit aufgestellt", weiß Kaufmann. Denn es seien die Firmenkunden, auf die der größte Teil der Kundenkredite falle. „In Bezug auf die Bilanzsumme sind wir auf Platz zwei der südwestfälischen Kreditinstitute", weiß Kaufmann. Bundesweit sei man in den Bereichen Ratenkredite, Versicherungsbestand, Bausparverträge sowie beim Fondsbestand unter den Top 50 der Banken im genossenschaftlichen Finanzverbund.

Überdies wurde bei der Vertreterversammlung die diesjährige Dividende für die Volksbank- Mitglieder beschlossen. Diese beträgt drei Prozent. Dies entspricht 1,2 Millionen Euro für die Mitglieder der Volksbank.

Im Anschluss an die Vertreterversammlung wurde auch der Preis für Ehrenamt, Ideen, Verantwortung und Engagement in der Region (EIVER) ausgelobt. Die sechs Sieger können sich über ein Preisgeld in Höhe von 30.000 Euro freuen.


Weitere Informationen:

Thomas Sommer
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