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WL Bank erreicht erneut positives Halbjahresergebnis / Neugeschäft im Immobilienkreditgeschäft auf Vorjahresniveau / Darlehensbestand plangemäß weiter ausgebaut / Erfolgreiche Benchmarkemission

MÜNSTER, 25.09.2017 – 2017 Für die WL Bank verlief das erste Halbjahr des Geschäftsjahres erneut erfolgreich. Die Pfandbriefbank lag mit einem Kundengeschäftsvolumen von 2,4 Mrd. EUR (inkl. Prolongationen) zwar leicht unter dem überaus erfolgreichen Vorjahreshalbjahr (2,5 Mrd. EUR), konnte aber in den wichtigsten Kundensegmenten, dem Immobilienkreditgeschäft und dem Geschäft mit den Öffentlichen Kunden, das Vorjahresniveau bestätigen.

„Die WL Bank ist nun voll und ganz in der DZ BANK Gruppe angekommen", stellte der Vorstandsvorsitzende der WL Bank, Frank M. Mühlbauer mit Blick auf die 2016 erfolgte Fusion von DZ BANK und WGZ BANK fest. „Wir haben unseren Platz im Konzern eingenommen und arbeiten dort mit unverminderter Kraft für den Erfolg der genossenschaftlichen FinanzGruppe."

Für das Gesamtjahr erwartet die Bank mindestens ein Ergebnis auf Vorjahresniveau.

Stabiles Neugeschäft

Die Neuzusagen im Immobilienkreditgeschäft erreichten im ersten Halbjahr 2017 mit rund 2,0 Mrd. EUR eine ähnliche Größenordnung wie im Vorjahr. Daran hatte das Geschäft mit den an die WL Bank vermittelnden Partnern in der genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken mit rund 1 Mrd. EUR (1. Hj. 2016: 1,05 Mrd. EUR) einen Anteil von 54 %. Im Direktgeschäft mit der institutionellen Wohnungswirtschaft sowie Fonds und Investoren konnte das hohe Niveau des Vorjahres sogar noch gesteigert werden. Hier lag das Neugeschäftsvolumen bei 841 Mio. EUR (1. Hj. 2016: 794 Mio. EUR). Auch für das zweite Halbjahr 2017 wird mit einer stabilen Neugeschäftsentwicklung bei einer anhaltend intensiven Wettbewerbssituation gerechnet.

Im Geschäft mit den Öffentlichen Kunden konnte die WL Bank im ersten Halbjahr 2017 ein Neugeschäftsvolumen von 334 Mio. EUR realisieren (1. Hj. 2016: 390 Mio. EUR). Als Kompetenzcenter für Öffentliche Kunden in der genossenschaftlichen FinanzGruppe hat sie insbesondere die Volksbanken und Raiffeisenbanken im Geschäftsfeld Kommunalfinanzierung unterstützt. Erneut wurden über 80 % der Geschäftsabschlüsse in Verbindung mit den Ortsbanken getätigt.

Insgesamt kamen in den ersten sechs Monaten ähnlich wie im Vorjahr rund 1,2 Mrd. EUR an Neuzusagen in Zusammenarbeit mit den Vertriebspartnern in der genossenschaftlichen Finanz-Gruppe zustande.

Deutliche Bestandsausweitung bis 2020

Der Immobilienkreditbestand stieg im ersten Halbjahr 2017 um rd. 940 Mio. EUR auf 21 Mrd. EUR an. Damit liegt die WL Bank im Ausbau ihres Kreditbestands voll im Plan. „Wie im Vorjahr ist es unser Ziel, einen Bestandsaufbau von rd. 2 Mrd. EUR im Immobilienkreditgeschäft zu realisieren, ohne jedoch andere Erfolgskomponenten aus den Augen zu verlieren", erklärt Frank M. Mühlbauer. Der Kommunalkreditbestand betrug am Ende des ersten Halbjahrs 2017 rund 7,3 Mrd. EUR und ist damit nahezu konstant zum Jahresende 2016.

Hypothekenpfandbriefe bleiben zuverlässige Refinanzierungsquelle

Das Refinanzierungsvolumen der WL Bank erreichte im ersten Halbjahr 2017 wie im Vorjahr rund 3,3 Mrd. EUR. Dem hohen Neugeschäft mit Immobilienfinanzierungen entsprechend lag der Schwerpunkt erneut im Absatz von Hypotheken-Pfandbriefen.

Im Januar wurde eine Benchmark-Emission über je 500 Mio. EUR mit siebenjähriger Laufzeit begeben. Neben Benchmarkemissionen werden für die Refinanzierung „Private Placements" wieder bedeutsamer.

Der Gesamtbestand an Pfandbriefen betrug am Ende des ersten Halbjahres 2017 rund 32,7 Mrd. EUR.

Das erfolgreiche Immobiliengeschäft und die hohe Vermittlungsquote aus den Volksbanken und Raiffeisenbanken spiegeln sich auch im Provisionsüberschuss wider: Die an die Vermittler gezahlten Provisionen stiegen um rund 4,4 %. Der Zins- und Provisionsergebnis beträgt zum Halbjahresstichtag 67,5 Mio. EUR (ggü. 2016: + 0,7 %).

Die Verwaltungsaufwendungen in Höhe von 52,4 Mio. EUR (2016: 42,3 Mio. EUR) sind durch die geplante Fusion mit der DG HYP geprägt.

Die Bilanzsumme der WL Bank stieg im Vergleich zum Jahresende 2016 strategiekonform auf 38,3 Mrd. EUR.

In der zweiten Jahreshälfte 2017 steht die weitere Forcierung des Kundengeschäfts, insbesondere in der Zusammenarbeit mit den Volksbanken und Raiffeisenbanken, im Fokus. Außerdem bereitet sich die WL Bank auf die geplante Fusion mit der DG HYP zur größten Pfandbriefbank in Deutschland vor. Die bisherigen Erfahrungen aus der Projektarbeit bestärken die beiden Gesellschaften darin, die richtigen Weichenstellungen vorgenommen zu haben.

20170926 WL Bilanz

 


Weitere Informationen:
Dr. Axel Roßdeutscher
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www.wlbank.de