Spendenübergabe
PSD Bank Nürnberg unterstützt Nürnberger Tafel und Wärmestube mit 15.000 Euro
Nürnberg | 29.04.2020 | PSD Bank Nürnberg eG

Das Coronavirus stellt Deutschland vor bisher ungeahnte Herausforderungen. Die Folgen sind für alle Menschen spürbar, auch in Nürnberg. Besonders hart trifft es die Hilfsbedürftigen der Region. Sie sind auf die Angebote lokaler Einrichtungen angewiesen, die ebenfalls mit der aktuellen Situation zu kämpfen haben. Um diese wertvolle Arbeit zu unterstützen, spendet die PSD Bank Nürnberg insgesamt 15.000 Euro an die Nürnberger Tafel und die Ökumenische Wärmestube.

Beide Organisationen bieten einkommensschwachen,  obdachlosen und bedürftigen Menschen die Hilfe, die dringend nötig ist. Ob es nun eine heiße Dusche, frische Kleidung oder die Zutaten für das Abendessen sind. „Das Engagement ist bewundernswert und auch in dieser schweren Zeit außerordentlich wichtig. Wir freuen uns, diesen Einsatz zu unterstützen“, erklärt Johann Büchler, Vorstandsvorsitzender der PSD Bank Nürnberg.

Hilfe wird gebraucht

Die Nürnberger Tafel versorgt etwa 6.000 Menschen mit Lebensmitteln und Dingen des täglichen Bedarfs. Durch Corona aktuell unter erschwerten Bedingungen. Teilweise geschlossene Läden und starke Kaufanfrage bei Discountern und Supermärkten hinterlassen eine nicht unerhebliche Lücke in der Versorgungskette. Bleiben so doch deutlich weniger Nahrungsmittel übrig, die die Organisation weitergeben kann. Zudem unterstützt die  Nürnberger Tafel vorübergehend auch Initiativen der Stadt, deren Quellen aktuell nicht verfügbar sind, zum Beispiel die Obdachlosenversorgung der Innenstadtkirchen. „Das er fordert zusätzliche Mittel und Ressourcen, die neben den laufenden Betriebskosten gedeckt werden müssen“, berichtet Edeltraud Rager, Projektleiterin der Nürnberger Tafel,  „wir können das Geld also gut gebrauchen.“ Auch da hinter der Verteilung von Lebensmitteln ein großer logistischer Aufwand steckt, der durch die strengen Hygienevorschriften und angeordneten Abstandsregeln neu organisiert werden muss.

Ebenso bei der Ökumenischen Wärmestube von Caritas und Stadtmission stellt Corona die Mitarbeitenden vor neue Herausforderungen. Die Organisation bietet Wohnungslosen eine, für die meisten Menschen selbstverständliche, Versorgung an: Von der Tasse Kaffee bis zur heißen Dusche. Durch Corona versorgt die Organisation aktuell auch viele Menschen mit Lebensmittelpaketen und einem warmen Mittagessen. Doch wird auch bereits an die Zeit nach Corona gedacht. Denn durch die momentane Situation und die damit verbundene Notversorgung rechnet die Einrichtung anschließend mit reichlich neuen Hilfsbedürftigen. Immerhin besitze Nürnberg unter den 15 größten deutschen Städten die zweithöchste Armutsgefährdungsquote. „Wir legen viel Wert auf Beratung, damit die Menschen einen Ausweg aus ihrer Situation finden. Etwas, das aufgrund der aktuellen Lage leider auf der Strecke bleibt, später aber nachgeholt werden muss“, berichtet Manuela Bauer, Einrichtungsleiterin der Ökumenischen Wärmestube, „jede Zuwendung unterstützt gerade diese wichtige Aufgabe.“ Denn schließlich gehöre es zum Alltag der Einrichtung, Menschen in Krisenzeiten zu helfen. Die soziale Beratung spiele hierbei eine wichtige Rolle. Sie unterstützt die Besucher im Umgang mit Ämtern, zeigt ihnen neue Perspektiven auf, informiert über Hilfsangebote wie Notschlafstellen oder bietet einfach Halt in einer Lebenskrise.

Erleichterung bei den Kreditraten

Auch Kurzarbeit und (drohende) Arbeitslosigkeit sorgen gerade dafür, dass Menschen an  ihre finanziellen Grenzen stoßen. „Kunden der PSD Bank Nürnberg, die durch Corona in Zahlungsschwierigkeiten geraten, können ihre Kreditrate zwischen April und Juni 2020 aussetzen“, erklärt Vorstandsvorsitzender Johann Büchler. Also insgesamt maximal für drei Monate, jedoch nicht rückwirkend. Und das sowohl für Verbraucherkredite als auch für Baufinanzierungen. Die Laufzeit des Kredits verlängert sich durch die Stundung automatisch um die ausgesetzten Monate.

Beratung per Telefon und Video

Auch vor Ort ist die PSD Bank Nürnberg nach wie vor an der Seite ihrer Kunden: So eingeteilt, dass ein bestmöglicher Schutz für Kunden und Mitarbeiter besteht, sind die Filialen und Beratungsbüros zu den üblichen Zeiten geöffnet. „Wir sind für unsere Kunden da und tun, was wir können, um sie und unsere Mitarbeiter vor Corona zu schützen“, so Johann Büchler. Dafür bietet die PSD Bank Nürnberg ein breites Angebot an alternativen Kontaktmöglichkeiten – telefonisch und digital. „Auf diese Weise ist die Nähe, die uns als Genossenschaftsbank so wichtig ist, auch in der aktuellen Zeit möglich“, erklärt der Vorstandsvorsitzende der PSD Bank Nürnberg, „man kann sich telefonisch oder auch per Video von unseren Mitarbeitern beraten lassen. Sicher und unkompliziert. Wir bringen die Beratung also zu den Menschen nach Hause.“ Denn nicht immer ist der Weg zu einem der zehn Standorte der PSD Bank Nürnberg unbedingt nötig.

Wer nicht auf eine Beratung vor Ort verzichten möchte, ist auch persönlich herzlich willkommen. Mit Kunststoff-Schutzwand und empfohlenem Mindestabstand wird aktuell nur maximal eine Person im persönlichen Gespräch beraten. Idealerweise nach vorheriger Terminvereinbarung, damit keine Wartezeiten entstehen. „Bitte tragen Sie zudem eine Maske innerhalb der Bank“, erklärt Johann Büchler. Schließlich gilt es, das Ansteckungsrisiko für alle Beteiligten so gering wie möglich zu halten.

Weiterhin für die Region im Einsatz

Damit trägt die genossenschaftliche PSD Bank der aktuellen Situation Rechnung. Denn als systemrelevanter Betrieb mit wichtiger Bedeutung für das staatliche Gemeinwesen, tragen Kreditinstitute eine besondere Verantwortung, die die PSD Bank Nürnberg in jeder Hinsicht sehr ernst nimmt. Sie steht auch weiterhin für Versorgungssicherheit bei Bargeld, Zahlungsverkehr und Finanzdienstleistungen. „Es muss sich niemand Sorgen machen. Die Bargeldversorgung, der Zahlungsverkehr und der Zugang zu Kundenschließfächern sind  sichergestellt. Es sind immer Kollegen persönlich vor Ort im Einsatz, falls es Fragen gibt oder dringend Hilfe benötigt wird“, versichert Johann Büchler. Bargeld kann zudem auch nach wie vor an den bundesweit über 18.000 Geldautomaten der genossenschaftlichen Bankengruppe, die am „BankCard ServiceNetz“ teilnehmen, abgehoben werden.

Darüber hinaus hält die PSD Bank Nürnberg ihre Kunden unter dem Hashtag #WirsindfürEuchda regelmäßig zu den getroffenen Corona-Maßnahmen im Bankalltag auf dem Laufenden:
www.psd-nuernberg.de/aktuelles
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© PSD Bank Nürnberg eG
Anmerkung zum Bild: Aufgrund der aktuellen Situation fand keine persönliche Scheck Übergabe statt. Sie sehen auf dem Foto (v.l.n.r.): Edeltraud Rager (Projektleiterin der Nürnberger Tafel), Johann Büchler (Vorstandsvorsitzender der PSD Bank Nürnberg) und Manuela Bauer (Einrichtungsleiterin der Ökumenischen Wärmestube).
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