Klimaschutz
GLS Bank fördert Klimaschutzprojekte
Bochum | 07.09.2020 | GLS Gemeinschaftsbank eG

Die GLS Bank fördert aus den Erlösen ihres Klimafonds fünf Projekte im globalen Süden und in Deutschland. Insgesamt wurden nun 50.000 Euro vergeben.

„Die Projekte sind Vorbilder im Klimaschutz. Dieser erfordert weltweite Kooperation, neue Ideen für Bildung und Aufmerksamkeit für komplexe Zusammenhänge“, erklärt Karsten Kührlings, Leiter Investmentfonds & Research der GLS Bank. Gefördert wurden:

  1.  Der Verein ACELPA bewirtschaftet im Nordosten Perus das Gemeingut Amazonien und schützt so den Regenwald dauerhaft vor Abholzung. Die biodynamische Bewirtschaftung des Waldes schafft lokale Einkommensperspektiven.
  2.  Die kenianische Organisation SACDEP erwirbt kleine Biogasanlagen. Die Menschen können dadurch mit organischen Abfällen wie Kuhdung ihre Energie erzeugen. Das spart Feuerholz und verhindert die Rodung von Wäldern.
  3.  Das Projekt Villageboom baut Solarkioske in ländlichen Gegenden Ostghanas ohne Stromversorgung. Dort laden die Bewohner*innen ihre Handys, Lampen und Akkus auf. Dies ersetzt mit Kerosin betriebene Generatoren.
  4.  Bei den Geoscopia Bildungstagen erklären Projektleiter*innen Hintergründe und Zusammenhänge zur Klimakrise. Dazu zeigen sie Livebilder von Satelliten und vergleichen sie mit früheren Auf-nahmen. So werden die ökologischen Veränderungen unmittelbar sichtbar.
  5.  Einen wichtigen, aber unbeachteten Beitrag zum Klimaschutz leisten Moorböden. Sie binden genauso viel CO2 wie Wälder – aber auf deutlich geringerer Fläche. Das Projekt MoorFutures setzt sich für die Renaturierung des Königsmoores in SchleswigHolstein ein. Dort sollen innerhalb von 50 Jahren Treibhausgasemissionen im Umfang von 39.520 Tonnen CO2-Äquivalenten eingespart werden.

Der GLS Bank Klimafonds investiert in besonders klimafreundliche Unternehmen, Staaten und Projekte. Sein Beitrag zur Erderwärmung liegt deutlich unter zwei Grad. Dies ergab die innovative Messung, welche die GLS Bank gemeinsam mit dem Startup „right. based on science“ und dem Wuppertal Institut entwickelt hat. Der Fonds wurde 2017 aufgelegt und hat mittlerweile ein Volumen von rund 110 Mio. Euro. Insgesamt wurden über die letzten drei Jahre ca. 110.000 Euro gespendet.

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